Gewaltforscher: Religion kann Menschenfeindlichkeit befördern


Bielefelder Gewaltforscher Zick bei „Salzburger Hochschulwochen“: Reaktion auf Gewaltspirale durch mehr zivilgesellschaftliches Engagement möglich – Frage steht im Raum: „Wie werden wir zusammen anders“ . Bild. kathpress
Auf einen Zusammenhang von Religiosität und Menschenfeindlichkeit hat der Bielefelder Gewaltforscher Andreas Zick hingewiesen.

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Dieser Zusammenhang werde nicht nur darin sichtbar, dass bei „Pegida“-Demonstrationen stets ein Kreuz vorangetragen wird und die skandierte Verteidigung eines christlichen Abendlandes mit der Abwertung Anderer einhergehe, sondern er zeige sich auch statistisch: So habe eine Erhebung des von Zick geleiteten „Instituts für Interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung“ (IKG) an der Universität Bielefeld gezeigt, dass Menschenfeindlichkeit unter jenen religiösen Menschen am größten sei, die ihre eigene Religion als „die einzig wahre Religion“ verstehen. Zu dieser Gruppe zähle sich etwa ein Viertel der sich als religiös bezeichnenden Menschen in Deutschland.

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