Wie Bewohner in Brooklyn zeigen, dass Energie-Versorger bald überflüssig werden könnten


Sie speisen selbst produzierten Solarstrom in ein unabhängiges Stromnetz ein und sparen dadurch Kosten und Energie.

Von Anica Beuerbach | greenpeace magazine

Die Stadtteile Gowanus und Park Slope in Brooklyn, New York, gehen beim Einsatz von Erneuerbaren Energien neue Wege. Im Projekt „Brooklyn Microgrid“ versorgen sich seit April die Bewohner der President Street untereinander mit Strom aus Sonnenenergie. Auf der einen Straßenseite wird auf den Dächern mit Solarmodulen Energie erzeugt, die Nachbarn von gegenüber nutzen den Ökostrom gleich mit, ganz ohne zwischengeschalteten Stromanbieter.

Über ein sogenanntes Microgrid, ein Mini-Netz, lässt sich der vor Ort produzierte Strom direkt an die Anwohner verkaufen. Jeweils zwei Erzeuger können ein eigenes kleines Stromnetz betreiben und ihren Strom an bis zu 13 Konsumenten liefern. Das Ziel der Entwickler ist die unabhängige Produktion von Erneuerbaren Energien in den Gemeinden. Diese käme vor allem bei Stromausfällen durch extreme Wetterereignisse zu tragen. 130 Gebäude in den zwei Stadtteilen in Brooklyn haben sich bereits für die ökologische Stromgewinnung angemeldet. Der Staat New York hat daraufhin für Microgrid-Projekte einen Wettbewerb in Höhe von 40 Millionen US-Dollar ausgeschrieben.

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