Ditib: Dodo des Monats Juli 2016


Dodo des Monats Juli 2016 ©HFR
Dodo des Monats Juli 2016©HFR

DITIB-LogoErdogans Petzen haben gewonnen. Allein die Tatsache das Erdogan-nahe Islam-Gruppen in Deutschland nach Gülen-Anhängern suchen und diese listenmäßig erfassen zeigt eine gewisse Charakterlosigkeit. Doch dazu später.

Die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e. V. (türkisch Diyanet İşleri Türk İslam Birliği, abgekürzt DİTİB) ein eingetragener Verein der dauerhaft der Leitung, Kontrolle und Aufsicht des staatlichen Präsidiums für Religiöse Angelegenheiten der Türkei untersteht. Die Tatsache, dass ein deutscher Verein dem türkischen Ministerpräsidentenamt angegliedert ist, stinkt gewaltig. Man spricht von ca. 1000 Beamten, die als Imame in Deutschland im Einsatz sind.

Die Imame der „Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion e.V.“ (DITIB) sind Beamte des türkischen Staates und werden vom türkischen Staat bezahlt. Ähnlich wie Diplomaten werden sie nach einem Rotationsverfahren alle vier Jahre ausgetauscht. Sie haben ein sicheres Beschäftigungsverhältnis und werden gut entlohnt (zurzeit ca. 2.000 € plus 60% ihres Gehalts in der Türkei). Imamen, die gut Deutsch gelernt haben, wird mittlerweile angeboten, ihren Aufenthalt in Deutschland zu verlängern, um weiterhin für DITIB tätig zu sein. Denn deutschsprachige Mitarbeiter sind auch im größten muslimischen Verband nach wie vor rar.

Religionen im Gespräch

Mit anderen Worten, der türkische Staat überweist monatlich 2 Milionen Euro nach Deutschland um seine Beamten zu bezahlen. Die Summen dürften deutlich höher liegen, kommen doch noch Angestellte, Beschäftigte, Verwaltungskosten ect.pp. hinzu. Die Türkei bezahlt ein ansehliches Orchester und für das Geld bestimmt sie die Musik, welche gespielt wird. Sie wäre ein Idiot, wenn sie das nicht tun würde. So orchestriert wird Politik nach Deutschland transportiert, ganz im Sinne der Islamisten der AKP. Nebenbei, Gülen ist auch Islamist, einer der auf anderen Wegen versuchen muss an sein Ziel zu kommen, letztlich steht ihm nicht der türkische Staat zur Verfügung, aber ein gut organisiertes Netzwerk von Schulen, Medien, Stiftungen usw.  Egal welche Informationen, von welcher Seite auch immer, erhältlich sind, islamistische Machtkämpfe zwische Erdogan und Gülen sind die Regel. Gotteswahn wird manifestierte Gewalt, der Gläubige ist immer der Dumme. Das Problem, der Gotteswahn macht die Dummheit süß und erträglich, vielleicht sehen wir bald Transparente auf denen türkische Frauen bekunden ein Kind von Erdogan haben zu wollen, der Wahnsinn ist noch lange nicht am Ende.

Die DiTiB ist Werkzeug türkischer Politik. Wer das nicht anerkennt wird sich auf Dauer mit Konflikten beschäftigen müssen, die durch die türkische Politik nach Deutschland getragen werden. Das Dilemma ist hausgemacht. Das Kirchenverfassungsrecht greift nicht bei den islamischen Moscheeverbänden. Deutsche Politik hat jahrzehntelang den Wildwuchs islamischer Strukturen geduldet. Es war ja auch so einfach, es hat fast nichts gekostet, Strukturen mussten nicht aufgebaut werden und die quasi nicht vollzogene Trennung von Staat und Kirche schlägt nun ins Taufbecken christlichen Wohlgefälligkeitsglauben zurück. Jesus-Popstar Bedform-Strohm spricht von flächendeckenden Religionsunterricht, für Muslime, meint aber generell Religionsunterricht einführen zu können. Die Muslime als Transportmedium evangelischen Firlefanz‘. Die DiTiB lehnt sich zurück und lässt die Pfaffen der deutschen Kirchen machen, die hoffen ihrer stetig wachsenden Bedeutungslosigkeit mit Hilfe der Muslime zu entkommen. Wer der DiTiB seine Kinder, in Sachen Religionsunterricht, gibt, überlässt sie dem Gotteswahn der AKP-Islamisten. Deutsche Behörden leben dann in der Einbildung Kontrolle ausüben zu können.

Hat man einen DiTiB-Verband erwischt, weil ein Hassprediger in einer Moschee seinen Dreck verkünden durfte, kommen die üblichen Ausreden, dass hätte man nicht gewusst, die Vergangenheit des Betroffenen sei nicht bekannt gewesen, aber wehe ein Witz über den Geisterbeschwörer Mohammed macht öffentlich die Runde, oder gar eine bildliche Karikatur, weinerliches Geheule über verletzte religiöse Gefühle, Diskriminierung, Rasssismus und Islamophobie sind die argumentativen Keulen mit denen Widerrede erschlagen wird. Werdet endlich mal erwachsen, benehmt euch auch so, selbst wenn Erdogan dem Benehmen nach in einer Buddelkiste sitzt und darüber petzt, Gülen wolle ihm die Backförmchen wegnehmen.  Schüffeldienste für den Übervater sind etwas für charakterlose Gesellen, Petzen tun so etwas, Feiglinge, Weicheier.

Von deutscher Politik wäre zu erwarten, dass sie sich von den islamistischen Umtrieben der DiTiB trennt, keine Imame aus dem Ausland, keine Finanzen. Muslime in Deutschland sind keine unmündigen Blagen des Irren vom Bosporus. Österreich hat da einen sehr guten Weg eingeschlagen, erinnert sei hier an das Islamgesetz.

In dem Sinne, den DiTiB nach Istanbul und wirkliche Interessenvertretungen für Muslime aufbauen, die auch von den Mehrheiten der betroffenen Menschen unterstützt werden, was man ja von den heutigen Islamverbänden nicht sagen kann.

Herzlichen Glückwunsch zum Dodo.

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