Japanischer Teilchenbeschleuniger: Präzision statt Power


Bild: LHC Genf
Bild: LHC Genf
Der LHC am CERN in Genf ist der Star der Teilchenforschung. Mit ihm wurde 2012 das Higgs-Teilchen entdeckt, aber darüber hinaus bislang nichts. Nun hat er Konkurrenz bekommen: der japanische SuperKEKB. Er ist kleiner, kostengünstiger und schießt statt Wasserstoffkerne Elektronen und ihre Antiteilchen aufeinander.

Von Frank Grotelüschen | Deutschlandfunk

Drei Kilometer statt 27. 650 Physiker statt 6.000. Eine halbe Milliarde Euro statt fünf Milliarden. In einem Teilchenphysik-Quartett würde der neue japanische Beschleuniger SuperKEKB glatt den Kürzeren ziehen gegenüber dem Rekordhalter, dem LHC. Allerdings tritt der Japaner in einer anderen Disziplin an als der Riese aus Genf: Statt Wasserstoffkerne schießt er Elektronen und ihre Antiteilchen aufeinander. Die sind deutlich leichter und kleiner – weshalb auch der Beschleuniger eine Nummer kleiner ausfallen darf, sagt Tom Browder, Physiker an der Universität Hawaii und einer der 650 beteiligten Forscher.

„Wir feuern Elektronen auf Positronen, so heißen die Antiteilchen der Elektronen. Dabei entstehen Teilchen, die aus sogenannten b-Quarks bestehen. Und diese exotischen, kurzlebigen Teilchen wollen wir mit einem Detektor unter die Lupe nehmen: Wir wollen extrem genau herausfinden, wie sie zerfallen und welche Eigenschaften sie besitzen.“

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