Schnitzel aus der Retorte


Panieren muss man sie noch selbst. ©THINKSTOCK
Ein israelisches Unternehmen züchtet aus Zellen künstliches Hühnerfleisch

Von Elke Wittich | Jüdische Allgemeine

Wie schwierig es selbst für überzeugte Vegetarier oft ist, auf den Geschmack von Fleisch zu verzichten, zeigt ein Blick in die Kühlregale der großen Supermarktketten: Jedes Unternehmen hat mittlerweile eine eigene erfolgreiche Produktlinie, die – oft täuschend ähnlich aussehend und schmeckend – Wurst- und Fleischprodukte aus rein pflanzlichen Zutaten anbietet.

Denn auch Fleisch aus Ökoproduktion hat einen entscheidenden Nachteil: Egal, wie glücklich die Kühe, Schafe, Hühner ihr Leben verbrachten, am Ende müssen sie für den menschlichen Genuss sterben.

Ausgerechnet die von vielen Umweltbewussten verpönte Gentechnik könnte aber dabei helfen, den Traum vom Schlaraffenland, in dem dem Hungrigen der Braten von selbst und vor allem freiwillig in den Mund fliegt, wenigstens ein bisschen wahrer zu machen: Eine junge israelische Firma hat »SuperMeat« entwickelt, künstliches Hühnerfleisch, für dessen Herstellung kein Tier leiden oder gar sterben muss.

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