Warum ist „Negerkuss“ verpönt und „Zigeunerschnitzel“ nicht?


Denkmal in Berlin für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma © rosmary @ flickr.com (CC 2.0), bearb. MiG
Die Künstlerin Dotschy Reinhardt macht sich als Vorsitzende des neugegründeten Landesrates der Roma und Sinti – Romnokher Berlin-Brandenburg – für ihre Minderheit stark.

Von Jamal Tuschick | MiGAZIN

Der Sindh ist eine pakistanische (vormals indische) Provinz. Dort vermutet man den Ursprung der seit sechshundert Jahren in Deutschland beheimateten Sinti, denen vor mehr als tausend Jahren das Schicksal der Diaspora zufiel. Sie zerstreuten sich bis nach Japan und Brasilien. Die Zerstreuung führte zur Verbergung. Lange vermied man kulturelle Preisgaben. „Das war ein Schutzmechanismus“, erklärt Dotschy Reinhardt.

Ich treffe die Vorsitzende des neugegründeten Landesrates der Roma und Sinti – Romnokher Berlin-Brandenburg e.V. – in einem Pankower Café. Wir siedeln am Rand eines Gipfeltreffens von Milchschaumfanatikerinnen.

Der Landesrat versteht sich als „fähiger Ansprechpartner für Behörden, Politik und Gesellschaft“ und selbstverständlich auch für Sinti und Roma nicht-deutscher Herkunft. Er ist es die erste Selbstorganisation, die sich auf Landesebene für alle in Deutschland lebenden Roma und Sinti zuständig erklärt.

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