Lettland: Gottesknechte streiten um Kirche und Besitz


Die evangelische Kreuzkirchengemeinde im lettischen Liepaja steht ohne Kirche da. Nach der Abschaffung der Frauenordination hatte die Gemeinde aus Protest die Lettische Evangelisch-Lutherische Kirche (LELB) verlassen. Diese ließ die Schlösser der Kirche austauschen und verwehrt dem Pastor und der Gemeinde den Zugang.

evangelisch.de

Wie die „Lettische Presseschau“ berichtet, erschien die Anwältin der LELB am 10. Juli auf einer Gemeindeversammlung der Kreuzkirchengemeinde und stellte deren Beschlussfähigkeit infrage. Die meisten Anwesenden verließen die Kirche und tagten in den Räumen der deutschen lutherischen Gemeinde Liepājas weiter. Noch währenddessen ließ die Juristin die Schlösser austauschen. Das konnte sie, weil sie selbst inzwischen im Unternehmensregister, das in Lettland auch für Kirchen zuständig ist, als Leiterin der Gemeinde eingetragen war. Das hatte die  Lettische Evangelisch-Lutherische Kirche (LELB) veranlasst.

Gegen die Eintragung der neuen LELB-Leitung hat die Kreuzkirchengemeinde Widerspruch eingelegt. „Wir sind mit diesem Beschluss nicht einverstanden und halten ihn für absolut rechts- und verfassungswidrig“, heißt es in einer Stellungnahme von Pastor Martin Urdze und Gemeindevorsteherin Anita Rupeika vom 1. Juli 2016.

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