Kirchenpräsident Schad: Missionarische Volkskirche gegen Mitgliederschwund


jesus_love_noAngesichts des Mitgliederschwunds in der evangelischen Kirche hat der pfälzische Kirchenpräsident Christian Schad für eine missionarische Volkskirche plädiert.

Von Alexander Lang | evangelisch.de

Die Protestanten müssten deutlicher als bisher ihren Glauben leben und auch öffentlich bezeugen, sagte Schad in Speyer in einem epd-Gespräch, in dem er zu aktuellen kirchlichen Herausforderungen Stellung nahm. Auch wenn die pfälzische Kirche mit ihren rund 534.100 Mitgliedern zahlenmäßig kleiner und ärmer werde, bleibe sie eine „Volkskirche im Wandel“.

Die Kirche dürfe sich nicht in eine Nische zurückziehen, sondern müsse in der Mitte der Gesellschaft verortet sein und Verantwortung übernehmen, sagte der Pfälzer Kirchenpräsident, der auch Vorsitzender der Union Evangelischer Kirchen (UEK) ist. Dazu müsse sie ihre Strukturen so anpassen, dass sie auch unter veränderten Bedingungen das Evangelium weitergeben und möglichst viele Menschen erreichen könne. Neue Formen der Kooperation und die Bündelung von Kräften seien unverzichtbar.

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