Zentrum für Türkeistudien: Rolle der Ditib-Imame nicht überbewerten


ditib

In der Diskussion um den türkischen Islamverband Ditib wirbt das Zentrum für Türkeistudien dafür, die Rolle der Imame nicht überzubewerten.

evangelisch.de

„Der Imam ist in einer Gemeinde der einzige bezahlte Mitarbeiter, aber über die Richtung der Gemeinde entscheidet der Vorstand“, sagte der Leiter des Forschungsinstituts der Universität Duisburg-Essen, Haci Halil Uslucan, dem Evangelischen Pressedienst (epd). Der Vorstand werde von der Gemeinde gewählt, in der in Ditib-Moscheen meist „alle Facetten der türkischen Gesellschaft repräsentiert“ seien. „Der einzige Verbindungspunkt zwischen dem örtlichen Moscheeverein und der Türkei ist der Imam.“

Die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (Ditib) steht seit dem vereitelten Putsch in der Türkei in der Kritik, weil ihre Imame von Ankara geschickt und bezahlt werden. Uslucan bezweifelt aber, ob diese Imame durch in Deutschland ausgebildete und bezahlte Vorbeter ersetzt werden können. Das sei zwar langfristig notwendig. „Die Frage ist aber: Können diese Arbeitsplätze für Akademiker so attraktiv sein, dass unsere Absolventen dort arbeiten wollen?“

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