Blasphemie-Gesetze sind schädlich – überall


In jedem vierten Land der Welt ist das Recht der Bevölkerung auf freie Religionsausübung eingeschränkt. Das geht aus einem am Mittwochabend (Ortszeit) in Washington veröffentlichten Bericht des US-Außenministeriums hervor. In den betroffenen 24 Prozent aller Länder leben den Angaben zufolge 74 Prozent der Weltbevölkerung.

kathpress

In dem Report für das Jahr 2015 heißt es, verantwortlich für die Restriktionen seien teilweise die jeweiligen Regierungen, teilweise aber auch gesellschaftliche Gruppen oder Terrororganisationen wie der „Islamische Staat“ (IS). Der Bericht dokumentiere „den Status des universellen Menschenrechts auf Religionsfreiheit in 199 Ländern“. Auch ein „Blasphemie-Fall“ aus Deutschland wird darin kurz erwähnt.

An vielen Orten der Welt gebe es Blasphemiegesetze mit teilweise tödlichen Auswirkungen, sagte David Saperstein, US-Botschafter für internationale Religionsfreiheit, bei der Vorstellung des Reports. Etwa jedes vierte Land habe Blasphemiegesetze und jedes zehnte Land Vorschriften, die einen „Abfall“ vom Glauben bestraften.

Als Negativbeispiele erwähnt der US-Report den Iran, wo Anhänger von Minderheitsreligionen wegen öffentlichen Eintretens für ihren Glauben hingerichtet worden sein. In Saudi-Arabien, Indonesien und Pakistan drohten Gefängnisstrafen im Falle von Gotteslästerung.

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