Sekteneltern vergewaltigen ihre Kinder psychisch

Kinder, die in einem Sektenmilieu aufwachsen, brauchen Schutz. bild PD
Kürzlich fand im Hallenstadion der Kongress der Zeugen Jehovas statt. Für Beobachter eine Tortur. Bei solchen Monsterveranstaltungen salbadern die Redner ihr Mantra vom richtigen Glauben an Gott, von der bösen Welt und dem nahen Weltende stundenlang herunter.

Von Hugo Stamm | watson.ch

Was für Erwachsene schon eine Geduldsprobe ist, muss für Kinder auch in den langen Gottesdiensten im Königreichssaal quälend sein. Denn es ist schlicht nicht kindgerecht, stundenlang still zu sitzen und sich Dinge anzuhören, die sie nicht richtig verstehen.

Kinder sitzen wie brave Lämmer in den Gottesdiensten

Trotzdem sitzen sie wie brave Lämmer da und regen sich kaum. Das hat nichts mit Gott oder dem Glauben an ihn zu tun, sondern mit der rigiden Erziehung. Die meisten Kinder der Zeugen Jehovas werden darauf konditioniert, still zu sitzen, wenn Gott ins Spiel kommt. Sie müssen lernen, die eigenen Bedürfnisse zu unterdrücken, wenn es um ihren Jehova geht.

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Viele Flüchtlinge haben offenbar Werte wie AfD und Pegida

„Erhebliche politische Verständnisdefizite“: Zehntausende Flüchtlinge sind im vergangenen Jahr nach Berlin gekommen. Foto: dpa
Die Hochschule HMKW hat eine Umfrage zu Einstellungen von Bewohnern Berliner Flüchtlingsheime vorgestellt – mit teilweise überraschenden Ergebnissen.

Von Lars von Törne | DER TAGESSPIEGEL

Die in Deutschland gelandeten Flüchtlinge bekennen sich mehrheitlich zur Demokratie, offenbaren aber „erhebliche politische Verständnisdefizite“ – das ist eine der Erkenntnisse einer neuen Studie zur politischen Einstellung von Geflüchteten, die die Berliner Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft (HMKW) erarbeitet hat.

Einerseits haben die Forscher eine hohe Integrationsbereitschaft der Befragten ermittelt: „Die meisten Flüchtlinge möchten Deutschland als neue Heimat annehmen. Sie sind bereit, dafür ernsthaft in Sprache und Bildung zu investieren.“ Andererseits seien auch viele Einstellungen festgestellt worden, die „stark von dem in Deutschland vorherrschenden Meinungsbild abweichen“, wie es in einer am Freitag verbreiteten Zusammenfassung heißt: „In anti-liberalen Einstellungen zu (Homo-)Sexualität, Ehe und Partnerschaft, ja selbst zu Wohn- oder Lebensformen wie einer WG zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den Flüchtlingen und der deutschen Mehrheitsgesellschaft.“ Manche Ansichten der Flüchtlinge erinnerten „stark an die muffigen 50er Jahre in Deutschland“. Die komplette Studie will die 2008 gegründete private Hochschule am Montag vorstellen.

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Tonaufnahme belastet Irans Revolutionsführer Khomeini

Ruhollah Chomeini, Bild: wikimedia.org/PD

Ayatollah Montazeri bezeichnete die Hinrichtungen nach der Revolution als Schande – sie wurden mit dem direkten Befehl Ayatollah Khomeinis durchgeführt

 

Von Amir Loghmany | derStandard.at

Die Vergangenheitsbewältigung im Iran hat neue Nahrung bekommen. Eine 27 Jahre alte Tonaufnahme von Ayatollah Hossein Ali Montazeri, dem ehemaligen Stellvertreter des Revolutionsführers, der später – von Ayatollah Khomeini abgesetzt – zu einem prominenten Regimekritiker wurde und 2009 verstarb, bringt neues Licht in ein dunkles Kapitel der Geschichte der Islamischen Republik und die Hinrichtungen fast zehn Jahre nach der Revolution von 1979. Damals wurde eine unbestimmte Zahl sogenannter Revolutionsgegner nach einem missglückten Überfall der Volksmujahedin auf den Iran kurz vor dem Ende des Iran-Irak-Kriegs hingerichtet.

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Leere Kirchen und fehlende Priester

WIe steht es um die Zukunft der Kirche? (dpa / picture alliance / Alexander Heinl)
Bayerische Dörfer, vor allem auch der Bayerische Wald, galten bislang als Hochburgen des barocken Katholizismus. Doch die Zeiten ändern sich: Inzwischen werden auch dort die Kirchen immer leerer und die Priester knapp. Der katholischen Arbeitnehmerbewegung sterben die Mitglieder weg.

Von Alois Berger | Deutschlandfunk

Neue melden sich seit Jahren nicht mehr, der Chor des Männervereins hat schon vor längerem aufgehört zu singen. Früher hat sich das Vereinsleben in Ortschaften wie Frauenau ganz selbstverständlich um die Kirche gedreht. Heute hat es mit der Religion fast nichts mehr zu tun.

Alois Berger hat sich auf die Suche gemacht und die Menschen gefragt wie sie das Verschwinden der Religion aus ihrem Alltag empfinden. Wie gehen die Menschen damit um, und wie verändert dies Bayerns Dörfer, in denen der Katholizismus mit seinen Kirchen und Kapellen, den Marterln, Wegkreuzen und Prozessionen zumindest optisch immer noch sehr präsent ist?

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Säkulare Juden: Ungläubig in Jerusalem

Der Felsendom auf dem Tempelberg ist das wohl bekannteste Wahrzeichen Jerusalems. (picture alliance / dpa/ Marius Becker)
Yaakov Malkin ist der Präsident des Instituts für jüdisch-säkulare und humanistische Führung. Der 89-jährige israelische Philosoph schreibt Bücher über Atheismus und begeht die traditionellen Feiertage als Ausdruck menschlicher Werte. Deswegen erhält Malkin Morddrohungen.

Von Igal Avidan | Deutschlandradio Kultur

Das massive Haus des israelischen Intellektuellen Yaakov Malkin in Jerusalem ist von mehreren Synagogen und jüdischen Religionsschulen umzingelt. Der bewusst säkular lebende Jude Malkin, Professor für Philosophie und Geschichte, teilt mit diesen religiösen Nachbarn eine Leidenschaft für die Bibel – obwohl er der geistige Anführer der säkular-humanistischen jüdischen Gemeinschaft in Israel ist.

„Judentum ist die Kultur des jüdischen Volkes. Diese Kultur ist einzigartig, weil sie immer sehr pluralistisch war, was das Glauben, die Lebensweisen und Rituale betrifft. Die Bibel beschreibt ein Judentum mit vielen Göttern, davon legen die Propheten Zeugnis. Überall im Land Israel fand man Skulpturen der kanaanitischen Götter Aschtoret und Baal, an die die Juden übernahmen. Zu einem Zeitpunkt machte sie das Königreich Israel sogar zu Staatsgöttern und vertrieb und verhaftete die Propheten des Gottes Israels JHWH. In Salomons Tempel in Jerusalem stand während zwei Drittel seiner Existenz – so die Bibel – eine Skulptur der kanaanitischen Göttin Astarte.“

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Aufregung um angebliche Hassrede in Saarbrücker Moschee

Ein Auszug aus einer Predigt auf Arabisch vom 24. Juni war auf der Webseite des „Middle East Media Research Institute“ (Memri) aufgetaucht. (Symbolbild) Foto: Nicolas Armer (dpa)
Ein Gast-Prediger hat in der Moschee in Saarbrücken-Burbach eine umstrittene Predigt gehalten. Die Aktion 3. Welt Saar sieht darin eine Kampfansage. Die Sicherheitsbehörden betonen, es sei kein Aufruf zu Gewalt gewesen.

Von Nora Ernst | SOL.DE

Die Predigt eines Imams in der Moschee in Saarbrücken-Burbach sorgt für Wirbel. Ein Auszug aus einer Predigt auf Arabisch vom 24. Juni war auf der Webseite des „Middle East Media Research Institute“ (Memri) aufgetaucht. Memri ist eine Organisation, die islamische Medien beobachtet, unter anderem mit dem Ziel, islamistische Positionen zu dokumentieren. In dem Ausschnitt heißt es unter anderem: „Der Prophet hat uns die Eroberung von Konstantinopoulos prophezeit, dieses wurde 800 Jahre nach ihm erobert. Wir werden Rom erobern, wie es der Prophet uns prophezeit hat, mit Zustimmung derer oder zum Trotz.“ Die Aussage bezieht sich auf einen jahrhundertealten Ausspruch des Propheten Mohammed.

Roland Röder von der Aktion 3. Welt Saar, die ein Kompetenzzentrum Islamismus betreibt, hält sie jedoch für bedenklich: „Rom ist ein Synonym für die westliche Welt.“ Dies sei keine Botschaft der Toleranz und Nächstenliebe. „Es ist eine Kampfansage.“ Formal gesehen sei es zwar kein Aufruf zu Gewalt. Die Frage sei aber, wie die Eroberung umgesetzt wird, mit demokratischen Mitteln oder mit Gewalt. „Das ist den Zuhörern freigestellt“, sagt Röder.

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Olympische Religiotie: „Mein Doping ist Gott, sonst nichts“

Nach dem Rekord über 10 000 Meter von Almaz Ayana kommen Zweifel an ihrer Sauberkeit auf. (Foto: dpa)
So erklärt die Äthiopierin Almaz Ayana ihren Fabelrekord über 10 000 Meter. Doch viele Beobachter haben heftige Bauchschmerzen.

Von Johannes Knuth | Süddeutsche.de

Und dann schwoll der Jubel an, als sei jemand versehentlich gegen den Lautstärkeregler gestoßen und habe auf volle Kraft gedreht. Die Äthiopierin Almaz Ayana, 24, bog gerade auf die letzten Meter ein. Sie hatte Runde an Runde gereiht in diesem Finale am Freitagmittag über 10 000 Meter, kühl und präzise. Das Olympiastadion in Rio spürte, dass es gerade einen speziellen Moment bezeugte. Für ein paar Minuten vergaß man, dass die Hälfte der Plätze verwaist war (obwohl der Weltverband IAAF für jedes Finale ein ausverkauftes Stadion gemeldet hatte, aber gut). Ayana musste sich auf den letzten 100 Metern jedenfalls nicht beeilen, so flink war sie während der ersten 9900 gewesen. Sie traf nach 29:17,45 Minuten ein, knapp 14 Sekunden früher als die Chinesin Junxia Wang bei ihrem unwirklichen Weltrekord vor 23 Jahren.

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Erdowahn: „Ich habe keinen Respekt vor der deutschen Justiz“

Bild: FB
Bild: FB
Recep Tayyip Erdogan geht auf Konfrontationskurs mit der EU. In einem Interview zeigt sich der türkische Präsident verärgert und kritisiert die Bundeskanzlerin für ihr Verhalten nach dem Putsch.

DIE WELT

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat sich verärgert über Europa geäußert und zugleich eine neue Phase „begeisterter“ Zusammenarbeit mit Russland angekündigt. Nach dem Putschversuch im Juli seien kaum westliche Politiker in die Türkei gereist. Darüber sei er „ein bisschen verärgert“, sagte er dem Sender RTL am späten Donnerstagabend in Ankara. „Das bedauern wir, dass das so ist“, sagte er nach einer Übersetzung des Senders.

Beim umstrittenen Flüchtlingspakt mit der EU müsse es ein Geben und Nehmen geben. Die von der Türkei zugesagte Rücknahme von syrischen Flüchtlingen aus Griechenland werde nur möglich, wenn zugleich den Türken Visafreiheit für die EU gewährt werde. „Das sind natürlich gleichzeitig zu tätigende Schritte“, sagte Erdogan. Auch müssten die von der EU zugesagten drei Milliarden Euro für die drei Millionen Flüchtlinge in der Türkei endlich fließen.

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Mögliche zweite Erde in unserer Nachbarschaft entdeckt

Artist's render of the TRAPPIST-1 system. Image: ESO/M. Kornmesser
Artist’s render of the TRAPPIST-1 system. Image: ESO/M. Kornmesser
Unseren Nachbarstern Proxima Centauri umkreist nach SPIEGEL-Informationen ein bislang unbekannter Planet. Nie zuvor sind Wissenschaftler auf einen erdähnlichen Planeten gestoßen, der uns so nahe ist.

SpON

Proxima Centauri ist der von uns aus gesehen nächstgelegene Fixstern, ein nur 4,24 Lichtjahre entfernter roter Zwerg. Wie der SPIEGEL erfuhr, haben Astrophysiker entdeckt, dass dieser Nachbarstern von einem bislang unbekannten Planeten umkreist wird.

Der noch namenlose Planet ist mutmaßlich erdähnlich und bewegt sich offenbar in so günstigem Abstand um Proxima Centauri, dass auf seiner Oberfläche flüssiges Wasser vorkommen könnte – was als wichtige Voraussetzung für die Entstehung von Leben gilt.

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Iran – „Diese Kunst wird die Welt verzaubern“

Das Depot des Museums für Gegenwartskunst / Katharina Eglau
Das Teheraner Museum für Gegenwartskunst verfügt über Kunstschätze, die jahrzehntelang im Verborgenen blieben. Nun werden die Werke von Jackson Pollock, Roy Lichtenstein oder Mark Rothko erstmals im Ausland gezeigt, auch in Deutschland. Ein Besuch in den Katakomben des Museums

Von Martin Gehlen | Cicero

Majid Mollanoroozis Augen leuchten. „Vom ersten Tag an war das mein wichtigstes Ziel“, schmunzelt er. Seit Frühjahr 2014 steht der füllige 50-Jährige an der Spitze des Teheraner Museums für Gegenwartskunst, welches 1977 noch kurz vor der Islamischen Revolution eingeweiht worden war. Seitdem lagern in den Katakomben des Hauses einzigartige Kunstschätze, die alle politischen Wirren schadlos überstanden haben. Und so besitzt der Iran heute die wohl bedeutendste Sammlung westlicher Gegenwartskunst außerhalb Europas und den USA.

Nach 40 Jahren im Verborgenen soll sie Anfang Dezember nun erstmals außerhalb des Landes gezeigt werden – und zwar in Berlin. Einst zusammengetragen von der Frau des letzten persischen Schahs, Farah Diba Pahlavi, verschwanden die Werke nach dem Sturz des Monarchen in der Unterwelt des Museums, dessen Architektur den traditionellen Windtürmen iranischer Wüstenstädte nachempfunden ist. Oben in den Ausstellungräumen dominierten fortan revolutionäre Gemälde, linientreue einheimische Bilder, Teppiche, Kalligraphien sowie traditionelle Miniaturmalerei.

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Wir dürfen uns niemals dem Islam anpassen

Bild: Reuters
Bild: Reuters
Wer den säkularen Rechtsstaat gegenüber den Geboten fanatischer Imame für verhandelbar hält, hat sich bereits der Intoleranz unterworfen. Es ist höchste Zeit, etwas an der Gesetzeslage zu ändern.

Von Dirk Schümer | DIE WELT

Wie geht die westliche Gesellschaft mit den Bedrohungen durch islamischen Fundamentalismus um? Ganz einfach: Wir müssen uns dem Islam anpassen und den staatlichen Säkularismus zurückfahren. Diese Position des französischen Soziologen Farhad Khosrokhavar findet auch in Deutschland Fürsprecher.

Seit Beginn der Flüchtlingskrise wird von Politikern gefordert, auch die Deutschen müssten von den neuen Mitbürgern Gebräuche übernehmen; Integration sei schließlich keine Einbahnstraße.

Und so ist es kein Zufall, dass der aus dem Iran stammende Khosrokhavar das rigide Verbot der Vollverschleierung und das Kopftuchverbot im Staatsdienst als überzogene Maßnahme des französischen Staates betrachtet. Was ist schließlich schlimm an einer Polizistin oder einer Richterin mit Kopftuch?

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Olympia: Ägypter verweigert Israeli Handschlag

Judoka Or Sasson (rechts) gegen Islam El Shehaby. Foto: dpa
Nach seiner Niederlage in der ersten Runde verweigert der ägyptische Judoka Islam El Shehaby seinem israelischen Gegner den Handschlag. Das IOC erwägt offenbar Sanktionen.

Frankfurter Rundschau

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat das Verhalten des ägyptischen Judokas Islam El Shehaby beim Olympia-Turnier in Rio scharf kritisiert. Nach seiner Niederlage in der ersten Runde hatte der Schwergewichtler seinem Gegner Or Sasson aus Israel den üblichen Handschlag verweigert.
„So etwas ist nicht akzeptabel. Wir bedauern dieses Vorfall sehr“, sagte IOC-Sprecher Mark Adams, der Sanktionen nicht ausschließen wollte. „Diese Form der Ausgrenzung wollen wir bei Olympia nicht sehen. Wir wollen keine Mauern bauen, sondern sie einreißen.“

Bericht: USA wollen Atomwaffen in Deutschland modernisieren

B-61 Bomben. Bild: DoD
B-61 Bomben. Bild: DoD
Obama habe kurz vor Ende seiner Amtszeit die letzte Entwicklungsphase für eine neue Version nuklearer Bomben gebilligt.

Die Presse.com

Die USA wollen ihre in Deutschland stationierten Atombomben nach Informationen des „Spiegel“ modernisieren. US-Präsident Barack Obama habe kurz vor Ende seiner Amtszeit die letzte Entwicklungsphase für eine neue Version nuklearer Bomben gebilligt, berichtet das Magazin in seiner jüngsten Ausgabe.

Die Waffe vom Typ B61-12 solle von 2020 an in die Serienfertigung gehen und danach auch auf dem Luftwaffenstützpunkt Büchel in der Eifel stationiert werden. Nach Expertenschätzung lagern in Büchel in der Eifel (Rheinland-Pfalz) noch 10 bis 20 Atomsprengköpfe aus den Zeiten des Kalten Kriegs, für deren Einsatz im Ernstfall die Bundeswehr „Tornado“-Kampfflieger bereit hält.

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Italien: Mit Pokémon GO Jugendliche zur Beichte locken

DerverzweifelteJesusMit Hilfe des Pokemon-Booms versucht ein Priester im norditalienischen Desio Jugendliche zur Beichte zu locken

kath.net

Mit Hilfe des Pokemon-Booms versucht ein Priester im norditalienischen Desio Jugendliche zur Buße zu locken: Jeden Samstag könnten sie ihre «Pekkamon» im Beichtstuhl abladen – «die Sünden [italienisch peccati, d. Red.], die dich hindern, im Leben zu gewinnen», heißt es auf mit Pokemon-Figuren dekorierten Aushängen der Pfarrei San Pietro e Paolo. Laut der Lokalzeitung «Il Giorno» (Donnerstag) kam dem 47-jährigen Geistlichen Giuseppe Corbari der Einfall angesichts zahlreicher pokemonjagender Jugendlicher auf dem Kirchplatz.

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Die Burka gehört verboten

Vollverschleierte Frauen bei einer Kundgebung salafistischer Muslime in Offenbach (Archivbild) (Foto: imago/epd)
Anders als das Kopftuch hat der Vollschleier nichts mit Religion zu tun. Er ist die Negation eines zeitgemäßen Islam – und verstößt massiv gegen westliche Werte und den Gleichheitsgrundsatz.

Von Tomas Avenarius | Süddeutsche.de

Deutschland streitet um ein Stück Stoff. Einige CDU-Landespolitiker fordern, den Vollschleier zu verbieten, der Bundesinnenminister und Rechtsexperten aber winken ab: Ein Burka-Verbot passe nicht zum Grundgesetz. Formaljuristisch stimmt das. Religionsfreiheit ist ein hohes Gut, Deutschland kein wirklich laizistischer Staat. Die Burka mag dem Gleichheitsgrundsatz widersprechen, aber die katholische Kirche verstößt auch gegen das Prinzip, dass Mann und Frau gleich behandelt werden müssen.

Sollte das Burka-Verbot denn je kommen, hätten die Polizisten als Praktiker ein Problem. Der Beamte, der die Schleierfrau auf der Straße aufhielte, hätte wenig in der Hand. Was könnte er tun – der Verschleierten das Tuch vom Kopf reißen? Und wenn sie den Vollschleier gar nicht freiwillig trägt, der Ehemann sie dazu gezwungen hat? Kaum einer kennt solche rechtlichen Vorbehalte in der Schleier-Frage besser als Bundesinnenminister Thomas de Maizière, er ist Jurist.

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Living Forever Has Never Been More Popular

The author with Dr. Aubrey de Grey (right). Image: Joel Hirschfeld
The author with Dr. Aubrey de Grey (right). Image: Joel Hirschfeld
In less than a month, I’ll mark the two-year anniversary to my presidential campaign for the Transhumanist Party. My run for the White House was never about winning, but spreading the idea that Americans can achieve indefinite lifespans through science and technology—if only the government were to help out and put significant resources into the anti-aging field.

By Zoltan Istvan | MOTHERBOARD

While the US government still hasn’t shown much interest in supporting longevity research for its citizens, the life extension movement is dramatically expanding around the world. Two years ago, the idea of speaking to 1000 longevity advocates in the same convention hall was a pipe dream. Most transhumanist conferences could barely get 100 people in the same room.

Last weekend in San Diego, that all changed. Billed as the biggest life extension festival in history, RAAD Fest took place from August 4-7. Over 1000 participants made it to the sold-out event, making it the largest group of transhumanists and longevity activists ever to assemble in one place.

The success of the festival signals the growing trend of the life extension movement. In the last few years, major companies like Google’s Calico and Human Longevity Inc. have formed to combat aging. Additionally, billionaires like Peter Thiel and Larry Ellison have funded longevity and anti-aging initiatives. Even Facebook founder Mark Zuckerberg recently called for science to end all disease this century.

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