Tonaufnahme belastet Irans Revolutionsführer Khomeini


Ruhollah Chomeini, Bild: wikimedia.org/PD

Ayatollah Montazeri bezeichnete die Hinrichtungen nach der Revolution als Schande – sie wurden mit dem direkten Befehl Ayatollah Khomeinis durchgeführt

 

Von Amir Loghmany | derStandard.at

Die Vergangenheitsbewältigung im Iran hat neue Nahrung bekommen. Eine 27 Jahre alte Tonaufnahme von Ayatollah Hossein Ali Montazeri, dem ehemaligen Stellvertreter des Revolutionsführers, der später – von Ayatollah Khomeini abgesetzt – zu einem prominenten Regimekritiker wurde und 2009 verstarb, bringt neues Licht in ein dunkles Kapitel der Geschichte der Islamischen Republik und die Hinrichtungen fast zehn Jahre nach der Revolution von 1979. Damals wurde eine unbestimmte Zahl sogenannter Revolutionsgegner nach einem missglückten Überfall der Volksmujahedin auf den Iran kurz vor dem Ende des Iran-Irak-Kriegs hingerichtet.

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