Viele Flüchtlinge haben offenbar Werte wie AfD und Pegida


„Erhebliche politische Verständnisdefizite“: Zehntausende Flüchtlinge sind im vergangenen Jahr nach Berlin gekommen. Foto: dpa
Die Hochschule HMKW hat eine Umfrage zu Einstellungen von Bewohnern Berliner Flüchtlingsheime vorgestellt – mit teilweise überraschenden Ergebnissen.

Von Lars von Törne | DER TAGESSPIEGEL

Die in Deutschland gelandeten Flüchtlinge bekennen sich mehrheitlich zur Demokratie, offenbaren aber „erhebliche politische Verständnisdefizite“ – das ist eine der Erkenntnisse einer neuen Studie zur politischen Einstellung von Geflüchteten, die die Berliner Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft (HMKW) erarbeitet hat.

Einerseits haben die Forscher eine hohe Integrationsbereitschaft der Befragten ermittelt: „Die meisten Flüchtlinge möchten Deutschland als neue Heimat annehmen. Sie sind bereit, dafür ernsthaft in Sprache und Bildung zu investieren.“ Andererseits seien auch viele Einstellungen festgestellt worden, die „stark von dem in Deutschland vorherrschenden Meinungsbild abweichen“, wie es in einer am Freitag verbreiteten Zusammenfassung heißt: „In anti-liberalen Einstellungen zu (Homo-)Sexualität, Ehe und Partnerschaft, ja selbst zu Wohn- oder Lebensformen wie einer WG zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den Flüchtlingen und der deutschen Mehrheitsgesellschaft.“ Manche Ansichten der Flüchtlinge erinnerten „stark an die muffigen 50er Jahre in Deutschland“. Die komplette Studie will die 2008 gegründete private Hochschule am Montag vorstellen.

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