Dummes zum Thema Burkini


Der Burkini am Strand: Ein Politikum. (Foto: AP)
Bürgermeister in Frankreich lassen Frauen nicht mehr im Ganzkörperbadeanzug schwimmen – und wollen damit die öffentliche Ordnung wahren. Das Verbot zeugt aber nur von einem: Islamophobie.
 

Von Leila Al-Serori | Süddeutsche.de

Zwei Bürgermeister an der französischen Riviera haben dieser Tage einen klaren Gegner: zu viel Stoff. Den haben sie vom Strand verbannt – schließlich würden am Mittelmeer andere Werte gelten. Cannes und die Nachbargemeinde Villeneuve-Loubet haben verfügt, dass Frauen keine Burkinis mehr tragen dürfen. David Lisnard, der Bürgermeister von Cannes, erklärte in einem Interview mit Nice-Matin den Burkini zur „Uniform des extremistischen Islamismus „.

Der Burkini wird verboten, um Menschen auszusperren

Ein Burkini ist keine Burka. Diese extremste Form der Verschleierung ist in Frankreich schon seit fünf Jahren verboten. Aus Sicherheitsgründen darf sich im öffentlichen Raum niemand komplett verhüllen. Das Burkini-Verbot lässt sich damit nicht erklären – der Ganzkörperbadeanzug spart das Gesicht aus. Er entspricht eher der Badevariante eines Hidschab, also der meistgetragenen muslimischen Kopfbedeckung.

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