Syrien: Manbij vom IS befreit


Bild: heise.de
73 Tage dauerte der Kampf um die strategisch wichtige Stadt Manbij in Nordsyrien. Seit 2014 waren die Stadt und die umliegenden Dörfer in der Hand des IS. Die Syrian Democratic Forces (SDF) haben am Wochenende mit US-Luftunterstützung aus der Stadt die letzten IS-Kämpfer vertrieben und damit dem IS den letzten direkten Nachschubweg aus der Türkei abgeschnitten.

Von Elke Dangeleit | TELEPOLIS

In den Straßen von Manbij wurde gefeiert. Frauen verbrannten die Gesichtsschleier, zündeten sich Zigaretten an, Männer ließen sich öffentlich ihre Bärte abrasieren, die Menschen liefen freudestrahlend durch die Straßen. Auf den Bildern, die uns erreichen, sind erleichterte und freudestrahlende Gesichter zu sehen.

Am 01. Juni 2016 begann unter dem Kommando des Militärrats von Minbic die Operation „Abu Leyla“, benannt nach dem gefallenen Kommandanten der SDF. Er fiel am 5. Tag der Offensive. Sie war ein voller Erfolg – aber auch sehr verlustreich. Große Teile der Stadt sind zerstört, ungefähr 280 SDF-Kräfte wurden getötet, darunter auch einige Internationalisten.

Aber SDF-Kämpfer Ebu Eli aus Manbij ist glücklich. Er hat seine Stadt mit aus den Fängen des IS befreit. 7 Mitglieder seiner Familie wurden vom IS ermordet. Er rief die arabische Jugend auf, das Manbij Military Council zu unterstützen und für ein demokratisches und freies Syrien zu kämpfen.

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