Katholiken gehen die Priester aus


Drei Priesteranwärter im Münster in Freiburg, Archivbild von 2010 (Foto: picture alliance / dpa)
  • Die katholische Kirche in Deutschlands steht vor einem dramatischen Priestermangel.
  • Manche Priester-Ausbilder hoffen auf einen „Franziskus-Effekt“ – dass der populäre Papst also den Priesterberuf für junge Katholiken interessanter macht.
  • Deutsche Bistümer reagieren auf den Priestermangel meist, indem sie Gemeinden zusammenlegen oder Priester aus dem Ausland anwerben.

Von Matthias Drobinski | Süddeutsche.de

Noch nie haben sich in Deutschland so wenige Männer zu katholischen Priestern weihen lassen wie im vergangenen Jahr. Den Zahlen der katholischen Bischofskonferenz zufolge gab es in den 27 deutschen Bistümern 2015 insgesamt 58 Priesterweihen; 2014 waren es noch 75 gewesen, 2013 sogar 98. 1990 hatte die Zahl der neuen Priester noch 295 betragen. Die katholische Kirche Deutschlands steht damit vor einem dramatischen Priestermangel: 2015 starben nach Angaben der Bischofskonferenz 309 Priester, 19 gaben ihr Amt auf. 1990 gab es noch fast 20 000 katholische Geistliche, jetzt sind es 14 000.

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