So einfach rekrutiert die Terrormiliz IS


Bild: nationalreview.com
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Islamkenntnisse? Will der IS nicht. Bei der Anwerbung von Rekruten ist religiös ungeschulter Nachwuchs viel begehrter. Den finden sie meist in Kneipen in Europa. Das System hat erschreckenden Erfolg.
 

Von Aya Batrawy, Paisley Dodds, Lori Hinnant | DIE WELT

Auf einem Fragebogen werden neue Rekruten aufgefordert, ihre Islamkenntnisse auf einer Skala von eins bis drei einzustufen. Wie sich herausstellt, haben die meisten von ihnen wenig Ahnung. Und das ist genau das, was sich die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) wünscht.

Als die Terrormiliz in den Jahren 2013 und 2014 die Anheuerung von Fußsoldaten massiv vorantrieb, zielte sie nicht auf ausgeprägte Islamkenner, also Menschen, die sich in die Religion versenkt haben.

Es waren Leute wie die Gruppe von Franzosen, die in ihrer Heimat mit ihrem Anwerber durch die Kneipen zogen; der kürzlich konvertierte Europäer, der sich mittlerweile als schwul beschreibt; und zwei Briten, die zur Vorbereitung auf den Dschihad in Syrien bei Amazon den „Koran für Dummies“ bestellten.

Propaganda-Videos zum Dschihad-Auftakt

In einem geheimen Unterschlupf machte sich dann zahlreiche IS-Imams daran, die Wissenslücken zu füllen – im Sinne der Ziele der Extremistengruppe. Das geht aus gerichtlichen Zeugenaussagen und Interviews hervor, die der Nachrichtenagentur AP vorliegen.

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