Krieg gegen die Wissenschaft


Klimaskeptiker streiten vehement ab, dass der Mensch schuld sei an dem Temperaturanstieg auf der Erde Foto: imago/Jochen Tack
Die Antiaufklärung formiert sich und bedroht auch die Demokratie, warnt der Wissenschaftsjournalist Shawn Otto in den USA.
 

Von Manfred Ronzheimer | taz.de

Wissenschaft in den USA ist unter Beschuss, aber nicht nur dort. Das Lager der Skeptiker wächst: von Kreationisten, die in der Schule die Evolutionslehre durch den Schöpfungsbericht der Bibel ersetzen wollen, über Impfgegner, die sich der Schulmedizin verweigern und damit Masern-Epidemien in der breiten Bevölkerung auslösen, bis zu den Leugnern des vom Menschen ausgelösten Klimawandels. Vor allem wollen die Wissenschaftsverweigerer nicht länger passiv in ihrem Winkel der Ignoranz verharren, sondern aktiv und aggressiv auf Forschung und Lehre Einfluss nehmen.

Der US-amerikanische Wissenschaftsjournalist Shawn Otto hat diese Bewegungen der Gegenaufklärung jetzt in einem Buch zusammengefasst, dem er den etwas martialischen Titel „The War on Science“ (Krieg gegen die Wissenschaft) gegeben hat. Was Otto alarmiert: „In den letzten 20 Jahren ist die anti­wissenschaftliche Haltung in der Politik völlig akzeptabel geworden“.

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