Vom Freidenker zum Humanisten: Die Kirche der Konfessionslosen


Der deutsche Philosoph und Zoologe Ernst Haeckel, einer der geistigen Leuchttürme der Freidenker (picture alliance / dpa)
Freidenker, die sich gegen religiöse oder kirchliche Autoritäten auflehnen, hat es immer gegeben. Aber im 19. Jahrhundert haben sie sich erstmals organisiert. Heute versucht der Humanistische Verband jenen, die sich als konfessionsfrei verstehen, weltanschauliche Orientierung zu geben. Humanisten betreiben so etwas wie eine säkulare Diakonie.
 

Von Doris Arp | Deutschlandfunk

„Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen, lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zurzeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht.“

Der Journalist und Schriftsteller Kurt Tucholsky nahm sich Anfang des vergangenen Jahrhunderts die Freiheit und machte sich seine eigenen Gedanken. Die macht sich auch Joachim Kahl, einst Freidenker und heute Mitglied im Humanistischen Verband Deutschland.

„Man könnte sagen ein Freidenker ist ein Freigeist, ein Mensch, der sich nicht durch Autoritäten, speziell religiös-kirchlicher Art bevormunden lässt, sondern eben seinen eigenen Verstand, die eigene Vernunft nutzt, um seinen Reim auf die weltlichen und anderen Dinge zu machen.“

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