Hinduismus: Tempelverein will Anerkennung als Religionsgemeinschaft


Massiv beanstandete Unterhose mit Ganesha-Abbildung (Foto: spreadshirt.de)
Massiv beanstandete Unterhose mit Ganesha-Abbildung (Foto: spreadshirt.de)

Der Trägerverein des größten hinduistischen Tempels in Deutschland streitet vor Gericht um die Anerkennung als Religionsgemeinschaft mit den gleichen Privilegien wie Kirchen. Heute geht das Verfahren der Einrichtung aus dem westfälischen Hamm vor dem Oberverwaltungsgericht in die zweite Instanz.

DIE WELT

Der Trägerverein des Tempels in Hamm gilt als einer der wichtigsten Repräsentanten des Hinduismus in Europa. Um die gleichen Rechte wie die großen Volkskirchen zu bekommen, hatte er einen Antrag auf Anerkennung als Körperschaft des öffentlichen Rechts gestellt. Das Land NRW lehnte dies mit der Begründung ab, der Verein habe zu wenig Mitglieder, um dauerhaft bestehen zu können. Dagegen klagte der Verein mit seinen inzwischen mehr als 5000 Mitgliedern zunächst erfolgreich vor dem Verwaltungsgericht Arnsberg. Dies entschied 2013, der Tempel sei ein wichtiger Pilgerort und es sei zu erwarten, dass er das auch bleibe. Zudem seien die Mitglieder in die Gemeinschaft einer Weltreligon eingebunden.

Über die Berufung des Landes muss nun das Oberverwaltungsgericht in Münster entscheiden. Ob heute ein Urteil fallen kann, ist offen. So müssen die Richter eine seit 2014 veränderte Rechtslage, die vor allem Genehmigungsformalitäten betrifft, neu bewerten, wie ein Sprecher sagte.

Internetseite des Tempels

Urteil aus der ersten Instanz

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