Sektenführer in Kanada: 27 Ehefrauen, 145 Kinder – Polygamie


foto: ap photo/the canadian press,jonathan hayward, file Winston Blackmore auf einer Archivausnahme aus dem Jahr 2008 mit ein paar seiner Töchter und Enkelkinder.
Der 62-jährige Kanadier Winston Blackmore umgibt sich gern mit jungen, hübschen Frauen. Kürzlich ließ sich der Sektenführer, der die Vielehe praktiziert, wieder mit ihnen ablichten. Es waren nicht seine 27 Ehefrauen, mit denen er posierte, sondern einige seiner Töchter. Blackmore hat 145 Kinder gezeugt. In Kanada ist Polygamie verboten, in den Medien werden Zwangsehen mit minderjährigen Mädchen in anderen Ländern angeprangert. Aber Blackmore ist immer noch frei, obwohl die kanadische Polizei schon vor zehn Jahren empfahl, ihn vor Gericht zu stellen.

Von Bernadette Colenego | derStandard.at

Zwar wartet der selbstherrliche Patriarch derzeit auf seinen Prozess, denn vor zwei Jahren wurde Blackmore endlich der Vielehe angeklagt. Aber auch jetzt mahlen die Mühlen der kanadischen Justiz im Zeitlupentempo. Die Behörden lassen Blackmore frei herumreisen. Sie haben ihm den Pass nicht weggenommen, weil er argumentierte, er brauche ihn für seine „Geschäftsreisen“. Seinem Bruder Brandon Blackmore etwa, der des Mädchenhandels angeklagt ist, hat man sein Reisedokument abgenommen.

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