Ausrede der Woche: Böse Linke haben meine Judenhetze verbreitet


Bild: VICE.com
Die Rechten haben oft hanebüchene Erklärungen für ihre Verbaldiarrhoe. Eigentlich müsste man meinen, eine dümmere Ausrede als die AfD Reutlingen könne man gar nicht mehr bringen:
 

VICE Staff

Ein Praktikant habe den Tweet „Währen wir an der Macht, währe dies nicht passiert #Reutlingen #Terroranschlag #machete“ abgesetzt, hieß es danach in einem Rechtfertigungs-Tweet. Dann fiel ihnen aber auf, dass sie gar keinen twitternden Praktikanten haben, und leugneten die Existenz eines eigenen Accounts komplett: „Der Kreisverband Reutlingen unterhält keinen Twitteraccount und hat auch nie einen unterhalten“, teilten sie mit. „Außerdem gibt es bei uns keine Praktikanten, die in unserem Auftrag etwas veröffentlichen.“ Gemerkt, dass die eine Ausrede nicht funkt und schnell eine neue genommen—so macht man sich das Leben als Hetzer einfach.

Der Gründer von KAGIDA, des Kasseler PEGIDA-Ablegers, hat nun aber diese Ausrede an Blödheit noch überboten. Das Amtsgericht Kassel verurteilte ihn wegen Volksverhetzung zu eine Geldstrafe von 150 Tagessätzen zu je 30 Euro. In einem seiner Kommentare auf Facebook sei unter anderem von Judenpack die Rede gewesen. „Es gibt keinen harmlosen Fall von Volksverhetzung“, sagte der Richter.

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