Gotteswahn olympisch: „100% Jesus“ – Neymars Stirnband wird zum Streitfall


Im Grunde hatte Neymar Jesus ohnehin wahrhaftig bei sich: Gabriel Jesus heißt sein Mitspieler, der hier (li.) mit ihm feiert. (Foto: Getty Images)
Die Regeln bei Olympia sind klar: Das IOC verbietet religiöse Botschaften im Wettkampf – dass Neymar Brasiliens Fußball-Gold missionarisch feiert, könnte ein Nachspiel haben.

Von René Hofmann | Süddeutsche.de

Wenn sich das Internationale Olympische Komitee (IOC) an seine Regeln hält, muss es die brasilianische Olympia-Mannschaft wegen des Verhaltens von Fußball-Profi Neymar mindestens rügen. Der 24-Jährige, der im Finale gegen Deutschland den entscheidenden Elfmeter im Finale verwandelte und der Gastgeber-Nation so die ersehnte Gold-Medaille in dem Wettbewerb sicherte, streifte sich zur Siegerehrung ein weißes Stirnband über, auf dem vorne in dunkler Schrift deutlich zu lesen war: „100% Jesus“. Anschließend lief Neymar mit dem Band auf dem Kopf eine Ehrenrunde und posierte mit einem Kind für Fotos.

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