AfD-Anhänger werden rechter, ärmer und leben im Osten


Bild: Ziko van Dijk (CC BY SA 3.0)
Bild: Ziko van Dijk (CC BY SA 3.0)
Die AfD hat sich eine sehr stabile Klientel geschaffen, in der höher gebildete Westdeutsche keine große Rolle mehr spielen. Der harte Kern der Anhänger ist jetzt schon größer als bei der FDP.

Von Matthias Kamann | DIE WELT

Während des Machtkampfs zwischen den AfD-Vorsitzenden Frauke Petry und Jörg Meuthen begannen die anderen Parteien zu hoffen. Die AfD zerlege sich, so meinte man von Linkspartei bis CSU, bald sei es mit jener Partei wieder vorbei. Aber diese Hoffnung ist offensichtlich unbegründet.

Nicht jedoch deshalb, weil sich die Streithanseln an der AfD-Spitze jetzt wieder vertragen wollen – das kann sich schnell ändern. Entscheidend ist, dass sich die Partei in Deutschland als feste politisch-ideologische Kraft etabliert hat. Und zwar vor allem bei Menschen, die eine stabile rechte Gesinnung haben, vornehmlich in Ostdeutschland leben und einen niedrigen Bildungsstand haben. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW).

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