Bürgermeisterin wirft Praktikantin wegen Kopftuch raus


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  • Weil sie während ihres Praktikums im Rathaus ein Kopftuch tragen wollte, kündigte die Stadt einer Palästinenserin direkt nach Arbeitsbeginn.
  • Die Bürgermeisterin der Kleinstadt in Brandenburg verteidigt ihr Vorgehen mit der religiösen Neutralitätspflicht der Verwaltung.
  • Ein Landtagsabgeordneter der CDU wirft ihr vor, die Entscheidung ohne „gesetzliche Grundlage“ getroffen zu haben.

Von Luca Deutschländer | Süddeutsche.de

Rund 20 000 Menschen leben in Luckenwalde im brandenburgischen Landkreis Teltow-Fläming. Früher drehte sich hier alles um die Industrie, seit der Wiedervereinigung versucht die Stadt, mit ihrem touristischen Angebot zu punkten. Der erste Pappteller der Welt wurde hier erfunden, Marktturm und Kariedelbrunnen sollen Fremde anlocken.

Nur allzu fremd soll es dann doch nicht werden: Am Mittwoch musste eine palästinensiche Praktikantin ihr Praktikum im Rathaus am ersten Tag wieder beenden. Die 48-jährige Asylbewerberin wollte bei der Arbeit ein Kopftuch tragen, Bürgermeisterin Elisabeth Herzog-von der Heide (SPD) lehnte das ab. Zuerst hatte darüber die Märkische Allgemeine berichtet.

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