Ramelow: „Für mich gibt es die Opfergruppe der Christen in der DDR“


Bodo Ramelow, Bild: FB
Bodo Ramelow, Bild: FB

Thüringens Regierungschef Ramelow wirbt dafür, über Einzelschicksale hinaus das Systemische bei der Unterdrückung des Glaubens in der DDR aufzuarbeiten.

evangelisch.de

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow sieht Aufklärungsbedarf bei dem Verhältnis von Kirche und Staat in der DDR und den Folgen bis in die heutige Gesellschaft hinein. „Für mich gibt es die Opfergruppe der Christen in der DDR. Es gibt sie in bestimmten Phasen und auch in unterschiedlicher Stärke. Und ja, es gab später dann auch die umgekehrte Strategie des Umarmens und des Toddrückens. Auch das hat Folgen gehabt“, sagte der Linken-Politiker und evangelische Christ dem Evangelischen Pressedienst (epd).

Ramelow widersprach damit Thüringens Kultur-Staatssekretär Babette Winter (SPD), die in der rot-rot-grünen Landesregierung die Aufarbeitung des SED-Unrechts koordiniert. Dass in ihrem ersten Zustandsbericht die Unterdrückung der Kirchen faktisch keinen Eingang fand, begründete sie damit, dass Christen in der DDR keine besondere Opfergruppe dargestellt hätten.

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