Homophobie keine Frage der Religion


Eine Dragqueen auf einem Wahlplakat der Berliner SPD Foto: dpa
Die angezeigten Übergriffe gegen Homosexuelle sind wieder gestiegen. Die Täter seien überwiegend erwachsene Männer mit deutscher Staatsangehörigkeit.

Frankfurter Rundschau

Die Frau mit den schwarzen langen Haaren und den dunkel geschminkten Augen ist eigentlich ein Mann. Die SPD wirbt im Berliner Wahlkampf mit einer Dragqueen. Der Slogan: „Berlin bleibt frei.“ Das wirft die Frage auf: Sind Toleranz und Weltoffenheit tatsächlich in Gefahr?

Die Zahl der gemeldeten und angezeigten Übergriffe gegen Homosexuelle in der Hauptstadt ist zuletzt wieder gestiegen. Das Beratungsprojekt Maneo registrierte im vergangenen Jahr 259 Fälle. Das Niveau sei gleichbleibend hoch, sagt Maneo-Direktor Bastian Finke.

Die Realität sieht so aus: Wer mit einem Mann, der lange Haare trägt und weiblich aussieht, auf dem Alexanderplatz unterwegs ist, erlebt, wie übel dieser beschimpft wird. Gleich mehrfach und am helllichten Tag. Von Männern, die südländisch aussehen.

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