Schweiz: Oberster Protestant verlangt Vermummungsverbot


Gottfried Locher verlangt, dass die Identität in der Öffentlichkeit nicht verschleiert wird. (Bild: imago stock&people)
Jeder und jede soll in der Öffentlichkeit das Gesicht zeigen, verlangt der Präsident des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbunds, Gottfried Locher. Er schliesst auch die islamische Gesichtsverschleierung ein.

Neue Zürcher Zeitung

Im Interview mit den Zeitungen «Tages-Anzeiger» und «Der Bund» vom Montag sagte Locher, es gehe ihm bei der Burkadiskussion darum, ob jemand in der Öffentlichkeit sein Gesicht und damit seine Identität zeige. «Wer das Gesicht nicht zeigt, gibt das Wesentliche seiner Identifikationsfähigkeit preis.» Deshalb fände er «ein allgemeines Vermummungsverbot besser als ein spezifisches Burkaverbot.»

Grenzen in beide Richtungen

Zwar sei er gegen Kleidervorschriften.«Aber wir legen Grenzen fest, und zwar in beide Richtungen», sagte der Pfarrer. Man gehe aus sittlichem Empfinden nicht nackt auf die Strasse. «Andererseits stellen wir sicher, dass jemand, der sich in der Öffentlichkeit bewegt, eine Identität besitzt.» Dazu gehöre, dass man sein Gesicht zeige.

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