Strengere Vorgaben für Heilpraktiker gefordert


Idyll mit Schattenseiten. Das Gebäude des „Biologischen Krebs-Zentrum“ in Brüggen-Bracht, Nordrhein-Westfalen).Foto: dpa
Die Kritik an zu laxen Vorschriften für Heilpraktiker wird lauter. Künftig soll nicht mehr alles erlaubt sein, was nicht ausdrücklich verboten ist.
 

DER TAGESSPIEGEL

Nach dem Tod mehrerer Patienten in einer alternativen Krebsklinik am Niederrhein fordern Ärzte-Funktionäre und Patientenschützer strengere Vorschriften für den Beruf des Heilpraktikers.

Der Präsident der Ärztekammer Nordrhein, Rudolf Henke, sagte der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“, die Regelungen des Heilpraktikerwesens müssten völlig neu überdacht werden.

Zweifel an der Wirksamkeit homöopathischer Therapien äußerte der Vorsitzende der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen, Josef Hecken: Behandlungen durch Heilpraktiker sollten verboten werden können, wenn deren medizinischer Nutzen nicht erwiesen sei. Krankenkassen dürfen auch freiwillig nicht Dinge finanzieren, für die „es keine Evidenz gibt“. Hecken ist der Vorsitzende des Gemeinsamen Bundesausschusses der Ärzte, Kassen und Krankenhäuser. Das Gremium legt fest, welche Leistung die Kassen bezahlen.

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