Hessische Beratungsstelle kämpft erfolgreich gegen Salafismus


Die „Beratungsstelle Hessen – Religiöse Toleranz statt Extremismus“ hat in den zwei Jahren ihres Bestehens mit 104 radikalisierten jungen Muslimen einen Prozess der Entradikalisierung begonnen.

evangelisch.de

„Die Mehrzahl konnten wir aus dem Salafismus lösen“, sagte der Projektkoordinator Cuma Ülger am Montag in Frankfurt am Main. Außerdem hätten die mittlerweile 16 Mitarbeiter 119 Angehörige beraten und 104 Workshops an Schulen gegen extremistische Bestrebungen gehalten. Anlass war die Auszeichnung durch die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“.

Junge Muslime, die in extremistische Kreise abglitten, seien in der Regel in einer Identitätskrise, erläuterte Ülger. Die große Mehrzahl habe keinen Vater, viele fühlten sich als Versager und suchten Orientierung und Halt. Sie fänden keinen Zugang zu Moscheegemeinden, da diese keine professionellen Strukturen hätten und die meisten Imame aus dem Ausland kämen. So fragten die Jugendlichen „Scheich Imam Google“, der sie zu attraktiv gemachten Internetseiten von Extremisten führe.

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