Kein Frieden ohne Abdullah Öcalan


50 kurdische Politiker drohen, in den Hungerstreik zu treten. Bild: HDP
Hochrangige kurdische Politikerinnen und Politiker kündigen Hungerstreik an, um das Ende der Kontaktsperre zu dem PKK-Gründer zu erzwingen

Von Birgit Gärtner | TELEPOLIS

Ohne ihn wird es keinen Frieden in der Region geben. Das stellte Hatip Dicle, Co-Vorsitzender der Organisation „Demokratischer Gesellschafts Kongress“ (DTK), am vergangenen Mittwoch in einer im kurdischen Diyarbakir öffentlich verlesenen Erklärung unmissverständlich klar. Gemeint ist der seit dem 15. Februar 1999 auf der Gefängnisinsel Imralı inhaftierte PKK-Gründer Abdullah Öcalan.

Nur „Serok Apo“ (Serok = Führer; Apo Onkel) könne die kämpfenden Einheiten zu einer Waffenruhe bewegen. Und zwar nicht nur im türkischen Teil, sondern auch im syrischen Rojava, im Irak und im Iran, ergänzte der HDP-Parlamentsabgeordnete Mehmet Ali Aslan: „Millionen Menschen sind bereit, ihm zuzuhören, und jedes Wort zu befolgen, das er sagt.“ Wenn bis zum kommenden Montag kein Lebenszeichen von Öcalan zu hören sei, drohen 50 hochrangige kurdische Politikerinnen und Politiker in den Hungerstreik zu treten. So lange, bis Angehörigen und Anwälten erlaubt wird, ihn auf Imralı zu besuchen.

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