87-jährige Holocaust-Leugnerin muss ins Gefängnis


Das Amtsgericht Detmold verurteilt Ursula Haverbeck zu einer Haftstrafe ohne Bewährung. In einem Brief hatte sie das KZ Auschwitz verharmlost.

Süddeutsche.de

Das Amtsgericht Detmold hat Ursula Haverbeck wegen Volksverhetzung zu acht Monaten Haft verurteilt. Die 87-Jährige aus Vlotho musste sich verantworten, weil sie im Februar in einem Schreiben an den Detmolder Bürgermeister Rainer Heller und eine Zeitung die Zustände im Konzentrationslager Auschwitz verharmlost hatte.

Die Ehefrau eines verstorbenen Nazi-Funktionärs hatte in dem Schreiben behauptet, Auschwitz sei ein Arbeitslager gewesen. Ebenso seien die beim Detmolder Auschwitz-Prozess aussagenden Holocaust-Überlebenden nur „angebliche Zeugen“, mit denen die Existenz eines Vernichtungslagers nachgewiesen werden solle. (AZ: 2 Ds 716/16)

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