Fünf Gründe dafür, dass wir im „Anthropozän“ leben


Der Mensch hinterlässt unumkehrbare Spuren – auch in Bilbao: Wo früher Fels war, lagern jetzt Container. Foto: Henrik Spohler
Der Eingriff des Menschen in die Natur ist so groß, dass er sich dauerhaft in der Erdgeschichte widerspiegeln wird. Geologen sind sich jetzt weitgehend einig, dass Mitte des 20. Jahrhunderts das „Anthropozän“ begonnen hat.

Von Anica Beuerbach | greenpeace magazine

Erstmals hatten im Jahr 2000 der Chemiker Paul Crutzen und der Biologe Eugene Stoermer die Diskussion angestoßen, ob der Mensch seine Umwelt so stark beeinflusst, dass es von erdgeschichtlicher Bedeutung sei. „Viele dieser Veränderungen sind geologisch dauerhaft und manche sind praktisch unumkehrbar“, schreibt die Arbeitsgruppe „Anthropozän“ der Internationalen Kommission für Stratigraphie nun. Die Geologen stimmten am Montagnachmittag in Kapstadt mehrheitlich dafür, das aktuelle Erdzeitalter Holozän für beendet zu erklären und das „Anthropozän“ – das vom Menschen gemachte Neue – einzuführen. Diese fünf Gründe sprechen dafür, dass sie Recht haben:

Der Klimawandel

Durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe wie Kohle, Erdöl und Erdgas hat der Mensch seit Mitte des 19. Jahrhunderts die Atmosphäre verstärkt mit CO2 und anderen Treibhausgasen angereichert. Dies führt zu erhöhten globalen Temperaturen und beeinflusst den Meeresspiegel sowie die Tiere und Pflanzen über und unter Wasser. Veränderungen, die Archäologen kommender Erdzeitalter als menschengemacht werden nachweisen können, meinen die Wissenschaftler.

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