Kunsthistorikerin: In Bayern gehören Kreuze zur Kulturlandschaft


jesus_schaukel

Kulturchefin des Deutschen Alpenverein reagiert auf die inzwischen dritte Zerstörung eines Gipfelkreuzes im Tölzer Land.

kath.net

In Bayern gehören Gipfelkreuze nach den Worten der Kulturchefin des Deutschen Alpenverein, Friederike Kaiser, zur Kulturlandschaft. Auch wenn nicht zwingend ein Kreuz auf einem Gipfel sein müsse, so hätten Berggipfel von jeher als der Punkt gegolten, «an dem sich der Himmel als Sitz des Übernatürlichen, des Göttlichen und die Erde berühren», sagte Kaiser der «Süddeutschen Zeitung» (Donnerstag). Deshalb sei es vielleicht naheliegend, dass man auf ihnen religiöse Symbole aufstelle. Das gelte auch für andere Kulturen. So fänden sich etwas im Himalaya an markanten Stellen buddhistische Gebetsfahnen.
Seit Pfingsten sind im Tölzer Land drei Gipfelkreuze beschädigt worden. Die Täter hackten diese mit Äxten um oder sägten sie ab. Zuletzt hatte ein Unbekannter am Samstag zwischen 22 Uhr und Mitternacht den fünf Meter langen Längsbalken des Eichenkreuzes am 2.102 Meter hohen Schafreiter malträtiert. Anders als in den vorausgegangen Fällen vollendete er sein Werk aber nicht. Dennoch sei das Kreuz so stark beschädigt worden, dass es umgelegt werden musste, wie es hieß.

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2 Gedanken zu “Kunsthistorikerin: In Bayern gehören Kreuze zur Kulturlandschaft

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