Studie: Ziele von Paris ohne Kohleausstieg der G20 unerreichbar


Solarkraftwerk in der Wüste: Ausgerechnet China wird von den Klimaschutzexperten gelobt. Foto: Ian Teh/Greenpeace Magazin
Vor dem G20-Gipfel in China bescheinigen Experten den Industriestaaten dringenden Handlungsbedarf: Der Klimaschutz müsse gestärkt und die Kohleverstromung gestoppt werden – ansonsten sei es „praktisch unmöglich“, die Erderwärmung auf zwei Grad zu begrenzen.

Von Maria-Elisa Schrade | greenpeace magazine

Wenige Tage, bevor sich im chinesischen Hangzhou die Staats- und Regierungschefs der großen Industrienationen treffen, legte das Konsortium „Climate Transparency“ in Peking den Bericht „G20 – Brown to Green“ vor. Zentrales Ergebnis: „Die Treibhausgasemissionen sinken noch nicht“. Laut Niklas Höhne vom „NewClimate Institute“, das an der Studie beteiligt war, haben die G20 zwar grüne Investitionen als wichtiges Thema erkannt. Für den Einstieg in eine treibhausgasneutrale Welt, wie sie das Pariser Klimaabkommen anstrebt, reiche das allerdings noch nicht aus.

Die G20-Staaten sind für drei Viertel der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich: Von 1990 bis 2013 wurde ein Anstieg allein von energiebedingter Emissionen um 56 Prozent verzeichnet. Zwar gebe es vermehrt Anzeichen, dass der Anstieg der energiebedingten CO2-Emission zum Stillstand gekommen sei. Doch der Umbau von der fossilen zur grünen Wirtschaft entfalte sich viel zu langsam, sagte Jan Burck von „Germanwatch“, einer der Autoren der Studie.

weiterlesen

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s