Sunnitische Angst vor der Schattenarmee des Irak


foto: afp photo / safin hamed Ein Mitglied der irakischen Sicherheitskräfte nahe der vom IS befreiten Stadt al-Qarayyah.
Seit 2014 haben sich im Irak schiitische Milizen gebildet, um sich gegen den Vormarsch des IS zu wehren. Jetzt wollen sie bei der Befreiung Mossuls an vorderster Front dabei sein

Von Stefan Binder | derStandard.at

Eine dunkle, zähe Masse nimmt ihren Weg durch die Stadt al-Qarraya im nördlichen Irak. Es ist das letzte dunkle Vermächtnis, das die Kämpfer des „Islamischen Staats“ dort hinterlassen haben. Ende August wurden die sunnitischen Extremisten aus der Stadt 60 Kilometer südlich ihrer Hochburg Mossul vertrieben. Als Rache haben sie die Straßen mit Öl geflutet.

Die Befreier aus den Reihen der irakischen Streitkräfte haben das nächste Kapitel bereits vor Augen: Mossul – die inoffizielle Hauptstadt des IS im Nordirak, analog zu Raqqa in Syrien. Doch die Uhr tickt. Bis Ende des Jahres wolle man die Zwei-Millionen-Einwohner-Stadt vom IS befreien, kündigte der irakische Regierungschef Haider al-Abadi im August an. Dabei sein bei der Befreiung wollen auch die Kämpfer der Hashd al-Shaabi, der schiitisch dominierten Bewegung der „Volksmobilmachung“.

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