Die christlich-jüdische Tradition begann nach Auschwitz


CDU-Politiker Bosbach: Er könne den Satz „Der Islam gehört zu Deutschland“ „nicht unterschreiben“ – Fordert nach CDU-Wahldebakel in Mecklenburg-Vorpommern einen Kurswechsel in Flüchtlingspolitik

kath.net

Es gebe eine Reihe von Themen, die bei vielen CDU-Mitgliedern und CDU-Wählern „für Irritation gesorgt haben“, erläuterte der CDU-Politiker Wolfgang Bosbach. Er nahm im Interview mit der „Welt“ Stellung zur Wahlschlappe der CDU in der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern am Sonntag. Als ein Beispiel dafür nannte er den Satz „Der Islam gehört zu Deutschland.“ Er selbst könne diesen Satz „nicht unterschreiben“, denn „ich bin nicht der Auffassung, dass der Islam ein Teil der nationalen Identität unseres Landes ist. Die in Deutschland lebenden Muslime gehören zu uns, sie sind Teil unserer Gesellschaft. Aber wir haben eine christlich-jüdische Tradition.“ Wenn die Bundesregierung verkünde, dass sich Deutschland durch die „starke Zuwanderung von Menschen aus anderen Kulturkreisen nachhaltig verändern“ werde, dann möchten die Menschen wissen: „Was bedeuten diese Veränderungen für unsere Gesellschaft, und sind diese Veränderungen tatsächlich von der Mehrheit der Bevölkerung gewünscht“?

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