Münchner Regionalbischöfin kritisiert „radikale Selbstverwirklichung“


Kritik an einem Trend zur „radikalen Selbstverwirklichung“ hat die Münchner Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler geübt. Mit der Freiheit, sich selbst und die Welt gestalten, müssten Menschen verantwortungsvoll umgehen, mahnte die Theologin am Sonntag in München. Dafür seien tragfähige Werte notwendig.

evangelisch.de

„Demut und Ehrfurcht sind unverzichtbare Voraussetzungen, wenn wir diese Freiheit vernünftig gebrauchen wollen“, sagte Breit-Keßler laut Predigtmanuskript bei einem Gottesdienst in der St.-Matthäus-Kirche. Demütig seien diejenigen, die sich nicht selbst absolut setzten, sondern vor Gott und den Mitmenschen verantworteten und auch fähig zur Selbstkritik seien: „Die gottlose Überheblichkeit von Herrenmenschen jeder Couleur hinterlässt auch in unserer Zeit eine grausame Blutspur.“

Nach Überzeugung der Regionalbischöfin, díe auch Ständige Vertreterin des bayerischen Landesbischofs Heinrich Bedford-Strohm ist, müssen Kinder und Jugendliche sich in Freiheit entfalten können und zugleich feste Orientierung an die Hand bekommen.

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