Vertreter aus Bund und Ländern beraten über Kinderehen


Seit heute berät eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe, ob deutsches Recht ausreichend vor Kinder- und Zwangsehen schützt. Noch in diesem Jahr soll es ein Ergebnis geben. Die Grünen sind skeptisch.

evangelisch.de

Vertreter aus Bund und Ländern haben am Montag ihre Beratungen über möglichen rechtlichen Reformbedarf zum Schutz Minderjähriger vor Kinder- und Zwangsehen begonnen. In Berlin traf sich erstmals die Arbeitsgruppe, der unter Federführung des Bundesjustizministeriums auch Vertreter von Kanzleramt, Bundesinnen- und -familienministerium sowie den Ländern angehören. Sie werde die Probleme so schnell wie möglich aufarbeiten, kündigte Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) anlässlich der Auftaktsitzung an. Die Arbeitsgruppe soll ihre Beratungen noch in diesem Jahr abschließen.

„Wir müssen alles tun, um Kinder und Jugendliche vor Missbrauch und Zwangsheirat zu schützen“, betonte Maas. Zwangsehen dürften nicht geduldet werden, egal ob in Deutschland oder im Ausland geschlossen.

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