Fracking lässt eigentümliche Bakterien heranwachsen


Schiefergasbohrung in der Pinedale-Antiklinale im US-Bundesstaat Wyoming, im Hintergrund die Rocky Mountains. Bild: wikimedia.org/PD
Schiefergasbohrung in der Pinedale-Antiklinale im US-Bundesstaat Wyoming, im Hintergrund die Rocky Mountains. Bild: wikimedia.org/PD
Einzigartige Lebensgemeinschaften entstehen unter den merkwürdigsten Bedingungen – zum Beispiel unter dem chemischen Dauerbeschuss in Fracking-Bohrlöchern tief unter der Erde.

Von Jan Osterkamp | Spektrum.de

Sämtliche Vorteile, Risiken und Nebenwirkungen des Frackings scheinen nach Jahren des Streits eigentlich erschöpfend ausdiskutiert. Ein paar Überraschungen hält die umstrittene Bohrmethode aber doch noch bereit, berichten nun Forscher der Ohio State University. Die Mikrobiologen entdeckten, dass sich in gefrackten Gesteinsschichten eine bis dato völlig unbekannte, aber sehr einheitliche und typische unterirdische Mikrobenfauna entwickeln kann. Vor Ort tummeln sich etwa 31 unterschiedliche Vertreter der neuen Bakteriengattung Frackibacter, die nirgendwo sonst unter oder über der Erde vorzukommen scheint.

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