Richard Gutjahr kämpft seit dem Münchner Amoklauf gegen Verschwörungstheorien


 Moderator Richard Gutjahr (Archivbild). (Foto: Theresa Högner)
Moderator Richard Gutjahr (Archivbild). (Foto: Theresa Högner)
In Nizza und München erlebte der Journalist zufällig Verbrechen aus nächster Nähe mit. Aber für manche Menschen im Netz gibt es keine Zufälle – sondern nur den Mossad.

Von Hakan Tanriverdi | Süddeutsche.de

Noch ein letztes kurzes Video will Richard Gutjahr am 14. Juli aufnehmen, als er einen weißen Lkw bemerkt. Es ist kurz nach 22:30 Uhr, der Tag in Nizza ist fast vorbei. Das Video ist für Snapchat gedacht, eine App, bei der Menschen Videos hochladen können, die sich im Laufe von 24 Stunden automatisch löschen. Doch da ist dieser Lkw. Gutjahr entscheidet, doch die reguläre Kamera-Funktion seines Smartphones zu aktivieren und den Lkw zu filmen. Die Aufnahme dauert etwas mehr als 40 Sekunden.

Es ist eine Aufnahme, die weltweit bekannt wird. Sie wird in der Tagesschau gezeigt, im japanischen Fernsehen, auf CNN. Der Lkw beschleunigt und rast in eine Menschenmenge. Bei dem islamistisch motivierten Anschlag in Nizza sterben 86 Menschen. Gutjahr arbeitet als Journalist, in den kommenden Stunden und Tagen klingelt sein Telefon nonstop.

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