Evangelischer Bischof Dröge: „Wäre ich Atheist, ich würde für den Erhalt dieses Religionsrechtes kämpfen“


Nein Danke. Brauchen wir nicht. Image. Godless Atheists/FB
Nein Danke. Brauchen wir nicht.
Image. Godless Atheists/FB
Mit Blick auf die Burka-Debatte hat der evangelische Berliner Bischof Markus Dröge das deutsche Religionsrecht verteidigt. Die Trennung von Staat und Kirchen bei gleichzeitiger „vertraglich gesicherter kritischer Partnerschaft“ sei ein „Erfolgsmodell“, sagte Dröge am Dienstag bei einem Medienempfang der evangelischen Kirche in Berlin.

kathpress.at

Es habe Fundamentalismus „bisher gut verhindert und ein aufgeklärtes, gebildetes und gesellschaftlich engagiertes religiöses Leben ermöglicht“. Dieses Religionsrecht könnten auch Muslime nutzen.

„Ob und wie dies gelingen kann, muss diskutiert werden“, forderte Dröge. Dabei seien die Medien unverzichtbar, um „diese Fragen in die öffentliche Debatte einzubringen“. Der Bischof verwies auf die aktuellen Diskussionen über religiöse Symbole und Kleidungsstücke. „Islamische Gläubige tragen selbstverständlich ihren Glauben in die Öffentlichkeit“, erklärte Dröge. „Sie wirbeln dadurch etablierte Verhaltensmuster durcheinander.“

Die scheinbar einfachste Lösung sei, die Religion aus dem öffentlichen Leben zu eliminieren, räumte Dröge ein. Das aber sei noch niemals nachhaltig gelungen.

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