Can Dündar – der Journalist als Staatsfeind


Can Dündar 2015. Bild: wikimedia.org/cc-by-sa-3.0/Claude Truong-Ngoc
Can Dündar 2015. Bild: wikimedia.org/cc-by-sa-3.0/Claude Truong-Ngoc
Can Dündar ist ein kritischer Kopf. Weil der Journalist über Waffenlieferungen der türkischen Regierung an Extremisten in Syrien schrieb, wurde er verurteilt. Während der U-Haft hat er ein Buch verfasst, das den Zustand der Türkei beschreibt.

Von Hasnain Kazim | SpON

Freiheit und Sicherheit sind ein hohes Gut. Can Dündar, 55 Jahre alt, schulterlanges, graues Haar, grauer Bart, Brille, weiß das zu gut. Er ist aus der Türkei geflohen, nach Europa, dort, wo er Freiheit und Sicherheit findet. Wo genau er lebt, sagt er lieber nicht. Auf jeden Fall wird er auf absehbare Zeit nicht wieder in sein Heimatland zurückkehren. Deshalb gebe er seinen Posten als Chefredakteur der oppositionsnahen Zeitung „Cumhuriyet“ auf, wie er in seiner Kolumne schreibt.

Der Weg in die Heimat versperrt, der Job weg – Dündar zahlt einen hohen Preis dafür, dass er einfach nur seine Arbeit als Journalist getan hat. In seinem am Donnerstag auf Deutsch erscheinenden Buch „Lebenslang für die Wahrheit“ beschreibt er, was ihm widerfahren ist in den vergangenen Monaten und Jahren.

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