Carolin Kebekus: „Ich befolge die Regeln der Kirche nicht“


Bild:kebekus.youtube
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Die Kölner Kabarettistin Carolin Kebekus spricht im Interview mit unserer Redaktion über ihre Kindheit, Katholiken und ihre schlimmsten Kritiker.

Von Leslie Brook | RP ONLINE

Carolin Kebekus schlendert in einem Kölner Vorort am Rhein entlang. Sie besucht ab und an eine der Kneipen dort mit Freunden oder ihrer Familie. Und wie wahrscheinlich immer, wenn die Kölnerin in ihrer Heimatstadt unterwegs ist, wird sie auf der Straße erkannt. Fahrradfahrer drehen sich nach der 1,64 Meter großen Comedienne um, es wird getuschelt.

Erst kürzlich sei sie mit ihrem Vater in eine Gaststätte eingekehrt. „Wir hatten kaum die Kneipe betreten, da beratschlagten die Gäste lautstark, ob das die Kebekus sei. Und dann erzählte einer, dass die Kebekus ganz viele Häuser gekauft habe, die ganze Straße, quasi das halbe Viertel“, erzählt die 36-Jährige und grinst. Das sei alles Schwachsinn. Aber typisch für Köln, dort rede man gerne mit, gebe vor, etwas zu wissen, und neige dabei zu Übertreibungen. „Dass ich alles hören konnte, hat die null interessiert“, sagt sie. In diesen Momenten hört die Kölnerin aufmerksam zu – und schweigt, ausnahmsweise.

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