Kunstdiebe und Junkies brechen in Kirchen ein – Deus lo vult!


Foto: pa/dpa/dpa-ZB 2008 konnten Besucher das Borghorster Stiftskreuz noch in einer Ausstellung in Magdeburg bewundern, fünf Jahre später wurde es gestohlen
Foto: pa/dpa/dpa-ZB 2008 konnten Besucher das Borghorster Stiftskreuz noch in einer Ausstellung in Magdeburg bewundern, fünf Jahre später wurde es gestohlen
Den Kirchen machen spezielle Einbrecher zu schaffen: Diebe, die im Auftrag von Kunstsammlern zuschlagen. Der ideelle Schaden solcher Taten ist oft irreparabel. Die Gemeinden rüsten sich.
 

Von Tobias Heimbach | DIE WELT

Jahr für Jahr steigt die Zahl der Einbrüche in Deutschland: 167.000 Wohnungseinbrüche registrierte die Polizei 2015 – und damit zehn Prozent mehr als im Jahr davor. Auch Kirchen sind von dem Kriminalitätsanstieg inzwischen betroffen.

Und ihnen machen besondere Täter zu schaffen: „Am besten organisiert sind die Diebe, die im Auftrag von Sammlern stehlen“, sagt Lutz Dettmer vom Ecclesia Versicherungsdienst. Die Auftraggeber haben es auf Kunstschätze oder sakrale Gegenstände abgesehen.

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