Octobot: Durchbruch bei den Weichrobotern


Ein Wissenschaftler-Team der Universitäten Havard und Cornell hat in Nature den ersten autonomen und dabei durch und durch weichen Roboter vorgestellt. Auf Batterien und elektronische Schaltkreise wurde komplett verzichtet, ebenso auf Verbindungen zur Außenwelt. Verbaut wurden ausschließlich weiche Materialien. Hinsichtlich seiner Fähigkeiten befindet er sich noch in einem Embryonalstadium, doch die Schöpfer sehen durchaus sein revolutionäres Potential.

Von Bernd Schröder | TELEPOLIS

Das relativ junge Betätigungsfeld der „soft robotics“ versucht, mittels weicher und deformierbarer Materialien sowie dem Ersatz sperriger Komponenten wie Batterien und elektronischer Bauteile durch weiche Systeme mit gleicher Funktionalität zu komplexen Designs vorzustoßen, herkömmlichen rigiden Robotern ebenbürtig. Die verwendeten Materialien sind dabei meist preisgünstiger als die Bauelemente klassischer Roboter.

Auf weiche Roboter warten Einsatzfelder, die ihren starren Kollegen verwehrt bleiben könnten. Doch auf dem Weg dahin gilt es, einige technische Probleme in den Griff zu bekommen. So lassen sich weiche und verformbare Strukturen steuerungstechnisch nur schwer beherrschen. Bisherige Entwicklungsstadien weicher Roboter waren außerdem stets mit externen Kontrollsystemen und Energiequellen verkabelt und deshalb noch nicht vollständig weich. Mit Octobot wurde diese Grenze überwunden.

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