Jesuitenoberer: CSU-Flüchtlingspolitik zu nah an AfD


CSU-Logo Wildbad Kreuth
CSU-Logo Wildbad Kreuth
Hinter vielen Forderungen aus dem Papier der CSU zur Einwanderungspolitik stecke die Angst, Wählerstimmen nach rechts zu verlieren, so Pater Stefan Kiechle. Er fordert einen ganz anderen Ansatz.
 

katholisch.de

Der Provinzialobere der deutschen Jesuiten, Pater Stefan Kiechle, kritisiert die Vorstöße der CSU in der Flüchtlingspolitik als problematischen Versuch, Wählerstimmen von rechts zu fangen. Wenn man etwa am liebsten nur noch christliche Flüchtlinge aufnehmen wolle, sei dies „nicht christlich“, sagte Kiechle im Kölner domradio. Zu einer offenen christlichen Flüchtlingspolitik gehöre es, „dass man für alle in gleicher Weise offen ist“.

Hinter vielen Forderungen aus dem Papier, das die CSU am Wochenende beschließen will, steckt nach Ansicht des Ordensmanns vor allem die „Angst, Wählerstimmen nach rechts zur AfD zu verlieren“. Mit dem Ruf nach Obergrenzen oder einem Burka-Verbot versuche man, „die vermeintlichen Ängste der Menschen so aufzugreifen, dass man mit solchen Parolen von der AfD kommt und versucht, einiges davon zu übernehmen“. Er könne sich nicht vorstellen, so Kiechle, „dass der Schuss richtig gezielt ist. Ich glaube, er wird nach hinten losgehen.“

weiterlesen

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s