Moschee gegen Bordell

Links Moschee, rechts Bordell: Straßenansichten aus Pinneberg Foto: Miguel Ferraz
Links Moschee, rechts Bordell: Straßenansichten aus Pinneberg Foto: Miguel Ferraz
Ein Bordell gegenüber einer Moschee – wie viel Rücksichtnahme ist angebracht und gehört ein Puff zur abendländischen Kultur?

Von André Zuschlag | taz.de

Freitagmittag, kurz nach 13 Uhr. Menschen kommen zu Fuß oder mit dem Fahrrad in die ruhige Seitenstraße im Zentrum Pinnebergs. Dort, in der Friedensstraße 11, hat die Türkisch-Islamische Gemeinde ihren Sitz. „Zu den Freitagsgebeten kommen bis zu 600 Menschen“, sagt der Vorsteher Șeref Çiftçi.

Die Moschee Yeni Camii, die dem bundesweiten Dachverband Ditib angehört, ist die einzige in der 42.000 Einwohner zählenden Kreisstadt, ein schmuckloser, zweistöckiger Anbau an ein älteres Haus. Das Gerüst steht noch an der gerade renovierten Fassade, die in einem freundlichen Grünton strahlt.

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Orban bezeichnet Juncker und Schulz als «Nihilisten»

Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban hat den EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker und den EU-Parlamentspräsidenten Martin Schulz als «Nihilisten» bezeichnet.

Neue Zürcher Zeitung

«Die Nihilisten sind in der Gesellschaft in der Minderheit, aber die europäische Elite haben sie schon lange okkupiert», sagte der rechts-konservative Politiker nach Angaben des regierungsnahen Internet-Portals pestisracok.hu bei einer Veranstaltung in Kötcse im Westen Ungarns. «Unter ihnen sind bekannte Repräsentanten wie Juncker, (Liberalen-Führer Guy) Verhofstadt und Schulz», fügte er hinzu.

Die Flüchtlingskrise sei für diese Politiker «eine Schnellstrasse, um das auf Nation und Christentum beruhende Europa zu zerstören», sagte Orban weiter.

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Marsch für das Leben: Zwischen Fundamentalismus und Kritik

1000 Kreuze in Berlin 2008/Quelle: Brights Berlin
1000 Kreuze in Berlin 2008/Quelle: Brights Berlin
In der Debatte um den „Marsch für das Leben“ am 17. September in Berlin verhärten sich die Fronten. Während die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz eine Beteiligung kategorisch ablehnt, wächst die Unterstützung innerhalb der Deutschen Evangelischen Allianz und der römisch-katholischen Kirche.

kath.net

Wie das Erzbistum Berlin am 9. September auf seiner Facebook-Seite bekanntgab, wird auch Erzbischof Heiner Koch am Marsch teilnehmen: „Papst Franziskus wird Grüße übermitteln, Erzbischof Dr. Koch geht mit und wir alle sind eingeladen, für das Leben einzutreten: #MarschFürDasLeben am 17. September in Berlin.“ Zuvor hatte bereits der Bischof der Diözese Regensburg, Rudolf Voderholzer, sein Kommen zugesagt; er wird im Abschlussgottesdienst predigen.

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Norbert Lammert beim Jubiläum „800 Jahre Dominikaner-Orden“

Ein leidenschaftliches Plädoyer für die Demokratie und das Mitwirken an ihr hielt der Präsident des Deutschen Bundestags, Professor Dr. Norbert Lammert, bei den Dominikanern in der Pauluskirche. Lammert war der Festredner beim Empfang zum Jubiläum „800 Jahre Dominikanerorden“, das auch im Wormser Kloster mit einer Festwoche begangen wird.

Von Johannes Götzen | Wormser Zeitung

„Demokratie wagen“ war sein Thema, also jenes Regierungsmotto, das Willy Brandt einst ausgegeben hatte. Die zentrale Aussage Lammerts war: „Die Demokratie ist die einzige Staatsform, die mit der Mitwirkung ihrer Bürger steht und fällt.“ Gemeint ist natürlich in erster Linie die Wahrnehmung des Wahlrechtes, die Lammert durchaus sehr direkt einfordert: „Es ist nicht zu viel verlangt, alle paar Jahre den Hintern hoch zu kriegen.“ Den „Brexit“ hier als warnendes Beispiel zu nehmen, lag nahe. Insbesondere, weil nach den Wahlanalysen deutlich wurde, dass vor allem die jüngeren Briten an der Abstimmung nicht teilgenommen hatten. Es hätten also just diejenigen nicht mitgewirkt, die mit den Auswirkungen am längsten zurechtkommen müssten, so Lammert.

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Dodo Marx: ‚Die christliche Prägung unseres Landes ist die Nächstenliebe‘

Reinhard Marx, Chef der Deutschen Bischofskonferenz,
Reinhard Marx, Chef der Deutschen Bischofskonferenz,

Kardinal Marx äußert sich beeindruckt über Mutter Teresa – Die Frage ist, wie präsent Religion ist, „was sie tut, was sie verkündet, wofür sie einsteht“, „daran müssen wir uns messen lassen“

kath.net

Kardinal Reinhard Marx hat Christen zu einem verstärkten öffentlichen Zeugnis für die Armen und Schwachen aufgerufen. „Wenn Religion in der Öffentlichkeit sichtbar wird – so ist es jedenfalls für uns Christen klar –, dann ist dieses Zeugnis ein Zeugnis für den Menschen, für die Schwachen, für die Gerechtigkeit, für die Notleidenden“, sagte der Erzbischof von München und Freising, der auch Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz ist, am Sonntag, 11. September, in der Pfarrkirche St. Margaret in München-Sendling bei einem Festgottesdienst anlässlich der Heiligsprechung von Mutter Teresa. Der Kern der Frage in den aktuellen Diskussionen „ist ja nicht, ob Religion präsent ist in der offenen und freien Gesellschaft – das muss sie sein –, sondern, wie sie präsent ist, was sie tut, was sie verkündet, wofür sie einsteht“, sagte Kardinal Marx und betonte vor diesem Hintergrund das Zeugnis von Mutter Teresa: „Daran müssen wir uns messen lassen.“

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Schon 13-jährige Mädchen sind fanatisch religiös

Sie provozieren selten, sondern verändern sich im Stillen: Der radikale Islam zieht in Deutschland zunehmend Frauen an. Viele von ihnen sind sehr jung – Experten sprechen von einer „Kinderzimmer-Radikalisierung“.

Saarbrücker Zeitung

In Deutschland schlagen immer mehr muslimische junge Frauen den Weg zum Islamismus ein: Die Beratungsstelle Radikalisierung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (Bamf) verzeichnet einen starken Anstieg der Beratungen, in denen es um die religiöse Radikalisierung von Mädchen geht. Waren in der Vergangenheit in etwas mehr als einem Viertel der Beratungsfälle Mädchen betroffen, seien es 2015 bereits knapp die Hälfte aller Fälle gewesen, berichtet die „Neue Osnabrücker Zeitung“. Dieser Trend setze sich auch im laufenden Jahr fort. Nach Angaben des Instituts für Islamische Theologie der Universität Osnabrück sind „bereits 13-Jährige unter den Mädchen, die sich radikalisieren“.

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Asteroid Grazes Earth’s Upper-Atmosphere With Only Two-Day Warning

Meteoriten, kosmische Geschosse. Bild: BR.de
Meteoriten, kosmische Geschosse. Bild: BR.de
Just two days before its near-terminal graze of Earth’s upper atmosphere last week, astronomers discovered the presence and precarious trajectory of Asteroid 2016 RB1.

By Bred Bergan | MOTHERBOARD

Its course brought it to within 24,000 miles of sea level on September 7—close enough to endanger communication satellites—as it whizzed by at more than 18,000 mph.

Astronomers first spotted the 13-46 foot wide asteroid with Mount Lemmon Survey’s 60-inch Cassegrin telescope at the University of Arizona. It was later reconfirmed by Gianluca Masi of the Virtual Telescope Project in Italy. Naturally, a space-faring body the size of a bus or trailer is too small to see with the naked eye from the ground, but thankfully Masi had the means on hand to create an animation of the asteroid’s motion.

After plotting its trajectory, we could only watch with pallid faces as the asteroid passed within 2,000 miles of the kind of satellites responsible for loading and reloading this very webpage, or awaiting the data stream from your next phone call. But don’t fret.

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Studie: Immer mehr Kinder leben von Hartz IV

Trotz einer florierenden Wirtschaft in Deutschland wächst die Zahl der Kinder, die in Armut leben. Das hat einer Studie zufolge negative soziale und gesundheitliche Folgen.

evangelisch.de

Fast zwei Millionen Jungen und Mädchen wachsen heute in Familien auf, die von staatlicher Grundsicherung leben, wie die Bertelsmann Stiftung am Montag in Gütersloh erklärte. Je länger Kinder in Armut lebten, desto negativer seien die Folgen für ihre Entwicklung, heißt es in einer Studie der Stiftung. Verglichen mit Kindern aus Familien mit einem geregelten Einkommen seien arme Kinder häufiger sozial isoliert und gesundheitlich beeinträchtigt.

Besonders betroffen von Armut seien Jungen und Mädchen in Familien mit einem alleinerziehenden Elternteil oder mit mehr als zwei Kindern, erklärte die Bertelsmann Stiftung. Von allen Kindern in staatlicher Grundsicherung lebte im vergangenen Jahr jedes zweite (50 Prozent) bei einem alleinerziehenden Elternteil und etwa jedes dritte (36 Prozent) in Familien mit drei und mehr Kindern.

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Lehrblätter vergleichen Erdoğan-Politik mit Nazi-Regime

Arbeitsblätter für den Politikunterricht des Schulbuchverlages
Arbeitsblätter für den Politikunterricht des Schulbuchverlages „Westermann“.
In Arbeitsblättern für den Schulunterricht wird der türkische Präsident Erdoğan den Schülern als angehender Diktator nähergebracht, seine Politik mit Deutschland im Jahr 1933 verglichen. Türkische Elternverbände, Schüler und Politiker kritisieren, das Schulministerium ist desinteressiert.

Von Ekrem Şenol | MiGAZIN

„Erdoğan auf dem Weg zur Alleinherrschaft?“ Diese Frage wird in Deutschland seit dem Putschversuch in der Türkei kontrovers diskutiert. In deutschen Klassenzimmern wird die Antwort vorgegeben. Auf Arbeitsblättern des Schulbuchverlages „Westermann“ für den Politikunterricht der Jahrgangsstufen 9 bis 13 wird Erdoğan den Schülern als Despot und Diktator vorgestellt.

„Erdoğans Strategien des Machtausbaus“ würden „gewisse Gemeinsamkeiten mit der Situation nach dem Reichtagsbrand 1933 aufweisen“, heißt es in den Lehrmaterialien. Ergänzt wird der Textteil mit einer Karikatur aus einer britischen Tageszeitung „The Guardian“. Darauf ist Erdoğan zu sehen, wie er ein Hakenkreuz an die Stelle des Halbmondes auf der türkischen Fahne malt. Auf einer weiteren Abbildung der britischen Wochenzeitschrift „The Economist“ prangt die Titelstory „Democrat or sultan?“. Die Antwort auf die rhetorische Frage liefert das Magazin gleich mit: Auf dem Foto ist Erdoğan im Sultanskostüm abgebildet.

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Hrant-Dink-Mord: Mysteriöse Videos nähren Verdacht gegen Erdogan

Foto von einer bislang unbekannten Videoaufnahme - Mord an Hrant Dink Quelle: Ulusal Kanal
Foto von einer bislang unbekannten Videoaufnahme – Mord an Hrant Dink Quelle: Ulusal Kanal
Der Mord am liberalen Publizisten Hrant Dink erschüttert die Türkei bis heute. Fast zehn Jahre danach tauchen nun seltsame Videos auf. Sie deuten auf eine neue Strategie des Präsidenten.

Von Deniz Yücel | DIE WELT

Am Nachmittag des 19. Januar 2007 wird der türkisch-armenische Publizist Hrant Dink in Istanbul von drei Schüssen in den Rücken getroffen. Vor dem Gebäude der Wochenzeitschrift „Agos“ bricht er zusammen. Einer der bekanntesten Intellektuellen des Landes, ein links-liberaler Kämpfer für die Versöhnung zwischen Türken und Armeniern, ist sofort tot.

Der Mörder ist der 16-jährige Ogün Samast, aus der Schwarzmeerstadt Trabzon. 36 Stunden danach wird er festgenommen. Aber erst jetzt, fast zehn Jahre und einen Putschversuch später, werden Bilder bekannt, die zeigen, was nach seiner Festnahme geschah: Samast wird auf dem Polizeipräsidium von Samsun als Held gefeiert. Mitarbeiter der Polizei und des Geheimdienstes der Gendarmerie posieren mit ihm. Sie klopfen ihm auf die Schultern, nennen ihn „Löwen“, rufen „Bravo, Ogün!“

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Kumpelte das Justizministerium mit „netzpolitik“?

Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) muss sich gegen Vorwürfe verteidigen, er habe den Bundestag belogen.Foto: Michael Kappeler/dpa
Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) muss sich gegen Vorwürfe verteidigen, er habe den Bundestag belogen.Foto: Michael Kappeler/dpa
Offenbar schickte das Haus von Heiko Maas den Bloggern ein nichtöffentliches Parlamentsprotokoll. Die Rechtsausschuss-Vorsitzende Künast protestiert.

Von Jost Müller-Neuhof | DER TAGESSPIEGEL

Es gab viel zu klären bei der „netzpolitik“-Affäre im Rechtsausschuss vor einem Jahr. Damals rechtfertigte sich Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) für seine Einmischung bei den Ermittlungen gegen zwei Blogger wegen Landesverrats. Publikum und Presse waren nicht dabei, entsprechend wurden die Protokolle für die Öffentlichkeit gesperrt. Doch seit kurzem kann die Sitzung bei „netzpolitik“ nachgelesen werden – weil das Justizministerium die Protokolle offenbar selbst übermittelt hat. Während die Bundestagsverwaltung sie nicht habe „herausrücken“ wollen, habe Maas’ Pressestelle „das zeitgeschichtliche Dokument freundlicherweise zugeschickt“, heißt es auf dem Internet-Portal.

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Rheinischer Präses für offenen Dialog mit Muslimen

Der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski, hat zu einem offenen und tiefgreifenden Dialog mit den Muslimen und ihren Verbänden aufgerufen. „Es muss gelingen, dass Menschen unterschiedlicher Religionen in Deutschland weiterhin gut zusammenleben können“, sagte Rekowski dem Evangelischen Pressedienst (epd) in Düsseldorf. „Das geht nur durch intensive Begegnung.“

evangelisch.de

Grundsätzlich hätten die Kirchen ein entspanntes Verhältnis zu den Muslimen in Deutschland, sagte der leitende Theologe der zweitgrößten evangelischen Landeskirche. „Wenn 60 Prozent der Bevölkerung Vorbehalte gegenüber dem Islam haben, müssen wir dem aber auf den Grund gehen.“ Rekowski kündigte an, die rheinische Kirchenleitung werde im Herbst an mehreren Orten mit den Menschen vor Ort über das Verhältnis zum Islam ins Gespräch kommen. „Dabei sollen und müssen auch Vorbehalte und Probleme zur Sprache kommen“, betonte er.

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CSU will Zusammenlegung von ARD und ZDF – wie die AfD

Laut CSU-Parteichef Horst Seehofer reiche eine öffentlich-rechtliche Fernsehanstalt zur Grundversorgung in Deutschland völlig aus.
Bild: APA/AFP/CHRISTOF STACHE
Laut CSU-Parteichef Horst Seehofer reiche eine öffentlich-rechtliche Fernsehanstalt zur Grundversorgung in Deutschland völlig aus.

Die Presse.com

Die CSU will sich für eine Zusammenlegung der deutschen öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ARD und ZDF einsetzen. „Wir sind der Auffassung, dass die Grundversorgung auch von einer Fernsehanstalt geleistet werden könnte“, sagte CSU-Parteichef Horst Seehofer der Zeitung „Bild am Sonntag“.

In einem vom Parteivorstand gebilligten Entwurf für das neue Grundsatzprogramm der CSU heißt es, der öffentlich-rechtliche Rundfunk solle sich auf seine Kernaufgaben rückbesinnen, dadurch könne er Relevanz zurückgewinnen. „Wir streben langfristig die Beseitigung von Doppelstrukturen und die Zusammenlegung von ARD und ZDF unter einem Dach an.“ Das Grundsatzprogramm soll im November beschlossen werden.

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Über das Lehren von Ethik und Religion

Ein Lehrer mit Schülern der ersten Klasse beim islamischen Religionsunterricht (dpa / picture alliance / Roland Holschneider)
Ein Lehrer mit Schülern der ersten Klasse beim islamischen Religionsunterricht (dpa / picture alliance / Roland Holschneider)
In den „Religionen“ geht es in dieser Woche um den Ethikunterricht – seit zehn Jahren ist er Pflichtfach in Berlin. Außerdem berichtet ein islamischer Religionslehrer aus seiner Unterrichtspraxis. Und ein Rabbiner erläutert Studierenden, wie er seinen jüdischen Glauben lebt.

Moderation: Anne Françoise Weber | Deutschlandradio Kultur

Wettkampf der Werte
Ethik- und Religionsunterricht sind in den meisten Bundesländern Alternativen. In Berlin dagegen ist Ethikunterricht für die Klassen 7 bis 10 seit zehn Jahren Pflichtfach.
Von Matthias Bertsch

Koransuren erklären und Vielfalt aushalten
Der islamische Religionslehrer Bernd Ridwan Bauknecht berichtet im Gespräch mit Anne Françoise Weber aus der Unterrichtspraxis.

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Mohammed Atta: Mutter von 9/11-Attentäter ist überzeugt, dass ihr Sohn noch lebt

 Mohammed Atta hatte vor der Tat jahrelang mit mehreren Komplizen in Hamburg gelebt, wo er eine Doktorarbeit über die Restaurierung eines Altstadtviertels von Aleppo schrieb © Picture Alliance
Mohammed Atta hatte vor der Tat jahrelang mit mehreren Komplizen in Hamburg gelebt, wo er eine Doktorarbeit über die Restaurierung eines Altstadtviertels von Aleppo schrieb © Picture Alliance
Mohammed Atta gilt als der Drahtzieher der Anschläge vom 11. September 2001. Seine Mutter aber glaubt auch nach 15 Jahren nicht, dass er bei dem Flugzeugattentat auf das World Trade Center starb. Wo ihr Sohn heute sei – davon hat die Mutter eine genaue Vorstellung.
 

stern.de

Die Mutter des Al-Kaida-Attentäters Mohammed Atta glaubt nicht, dass ihr Sohn bei dem Flugzeugattentat auf das New Yorker World Trade Center am 11. September 2001 ums Leben kam. Vielmehr befinde er sich im US-Gefangenenlager Guantanamo auf Kuba inhaftiert, sagte Bosaina Mohammed Mustafa Scheraki der spanischen Zeitung „El Mundo“ von Sonntag. Er sei kein Drahtzieher der Anschläge, sondern Opfer einer US-Verschwörung, um dem Islam zu schaden.

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Physiker finden Hinweise auf neues Teilchen, das mit Dunkler Materie wechselwirkt

Bild aus der Bauzeit des LHC. ©CERN
Bild aus der Bauzeit des LHC.
©CERN
Forscher finden Auffälliges in jenen LHC-Daten, die schon zur Entdeckung des Higgs-Bosons geführt haben

derStandard.at

Als Physiker 2012 am europäischen Kernforschungszentrum CERN bei Genf die Existenz des Higgs-Bosons im Experiment bestätigen konnten, war die Aufregung enorm. Bereits 2013 wurden François Englert und Peter Higgs für die theoretische Vorhersage dieses Teilchens, das allen anderen Elementarpartikeln ihre Masse verleiht, mit dem Nobelpreis ausgezeichnet. Nun haben Wissenschafter von der University of the Witwatersrand in Johannesburg Hinweise auf ein weiteres Boson entdeckt, das ebenfalls spektakuläre Folgen für das Standardmodell der Elementarteilchenphysik haben könnte.

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Federal Judge: Hacking Someone’s Computer Is Definitely a ‚Search‘

Image: Petit Computer Wiki
Image: Petit Computer Wiki
Courts across the country can’t seem to agree on whether the FBI’s recent hacking activities ran afoul of the law—and the confusion has led to some fairly alarming theories about law enforcement’s ability to remotely compromise computers.

By Joshua Kopstein | MOTHERBOARD

In numerous cases spawned from the FBI takeover of a darkweb site that hosted child abuse images, courts have been split on the legality of an FBI campaign that used a single warrant to hack thousands of computers accessing the site from unknown locations, using malware called a Network Investigative Technique, or NIT. Some have gone even further, arguing that hacking a computer doesn’t constitute a “search,” and therefore doesn’t require a warrant at all.

But a federal judge in Texas ruled this week that actually, yes, sending malware to someone’s computer to secretly retrieve information from it—as the FBI did with the NIT—is a “search” under the Fourth Amendment.

“[T]he NIT placed code on Mr. Torres‘ computer without his permission, causing it to transmit his IP address and other identifying data to the government,” Judge David Alan Ezra of wrote Friday, in a ruling for one of the NIT cases, in San Antonio, Texas. “That Mr. Torres did not have a reasonable expectation of privacy in his IP address is of no import. This was unquestionably a “search” for Fourth Amendment purposes.”

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