Als die Erde fast verdampfte

Image Credit: NASA/Don Davis
Image Credit: NASA/Don Davis
Wie ein Schlag mit dem Vorschlaghammer in eine Wassermelone: Die Urzeit-Kollision der Erde mit einem Protoplaneten könnte heftiger verlaufen sein als angenommen. Kalium-Isotope im Mondgestein deuten darauf hin, dass vor 4,5 Milliarden Jahren ein Großteil des Erdgesteins und der komplette Impaktor verdampften. Erst durch Wiedererstarren dieser Wolke bildete sich der Erdmantel und weiter außen entstand der Mond, wie Forscher im Fachmagazin „Nature“ berichten.

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Der Erdmond entstand durch eine urzeitliche Katastrophe – die Kollision der Erde mit einem Protoplaneten. Die Trümmer dieser Kollision sammelten sich in einer Umlaufbahn um die Erde und bildeten nach einiger Zeit den Mond – soweit die gängige Theorie. Doch sie hat einen Haken: Mond und Erde sind in ihren Isotopen-Zusammensetzungen nahezu identisch, obwohl der Mond durch die Überreste des Protoplaneten anders sein müsste.

Planetenforscher suchen daher nach einem Kollisions-Szenario, das diese rätselhaften Übereinstimmungen erklären kann. Einige spekulieren, dass der Protoplanet eine Art Erdzwilling gewesen sein muss, andere versuchen, in der Art des Einschlags und der Bildung des Mondes eine Erklärung zu finden.

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„Das christliche Abendland ist eine Chimäre“

Das Bündnis Pegida verteidige christliche Werte, die es selber nicht hoch halte, kritisierte der Theologe Manfred Becker-Huberti im Interview mit dem Deutschlandfunk. (dpa / Kay Nietfeld)
Das Bündnis Pegida verteidige christliche Werte, die es selber nicht hoch halte, kritisierte der Theologe Manfred Becker-Huberti im Interview mit dem Deutschlandfunk. (dpa / Kay Nietfeld)
Vorrang für Zuwanderer aus dem christlich-abendländischen Kulturkreis: Das fordert die CSU. Das „christliche Abendland“ sei ein Kampfbegriff, sagte der Theologe und Brauchtumsforscher Manfred Becker-Huberti im DLF. Oft werde er benutzt, um unchristliche Ziele durchzusetzen. Die Ausgrenzung von Fremden sei „völlig daneben“ für einen Christen.

Manfred Becker-Huberti im Gespräch mit Christiane Florin | Deutschlandfunk

Christiane Florin: „Vorrang für Zuwanderer aus dem christlich-abendländischen Kulturkreis“, lautet eine der Forderungen aus dem CSU-Papier vom Wochenende. Weil das nach unchristlicher Selektion klingt, stellte die Partei auf Nachfragen klar, dass Schutzbedürfigen weiterhin unabhängig von der Religionszugehhörigkeit geholfen werden sollte. Wer aber einwandern will, solle dem genannten Kreis angehören.

Damit verbindet sich der Glaube, dass christliche Abendländer leichter integrierbar sind als – wie wäre der Gegensatz? – muslimische Morgenländer vielleicht? Um das Christlich-Abendländische einzukreisen, möchte ich nun mit Manfred Becker-Huberti sprechen. Er ist Theologe, Kommunikationswissenschaftler und Autor zahlreicher Bücher über das christliche Brauchtum. Das Abendland geht meistens erst dann auf, wenn selbiges unterzugehen droht. Wann wurde der Begriff „christliches Abendland“ erstmals erwähnt?

Manfred Becker-Huberti: Der Begriff Abendland ist alt. Er kommt aus der Antike, ist aber ein politischer Begriff und ist es auch geblieben bis in die Romantik hinein, wo dann gelegentlich von christlichem Abendland die Rede ist. Das lag völlig quer zu der historischen und politischen Erfahrung und wurde benutzt unter den Nationalsozialisten im Hintergrund, die sich dann das „christlich“ wieder aus dem Bart strichen. Das kam dann wieder in den 60er-Jahren neu auf, ging wieder unter und ist jetzt erst in jüngerer Zeit wieder im Gespräch. Es beschreibt eine Chimäre, die es nie gegeben hat.

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Barbarei: Indische Familie verdächtigt, vergewaltigt und getötet

Massiv beanstandete Unterhose mit Ganesha-Abbildung (Foto: spreadshirt.de)
Massiv beanstandete Unterhose mit Ganesha-Abbildung (Foto: spreadshirt.de)
Sie sollen Rindfleisch gegessen haben, deswegen wurden sie offenbar bestraft: Radikale Hindus haben zwei Frauen in Indien vergewaltigt.
 

Berliner Morgenpost

Hinduistische Extremisten sollen in Indien eine 20-jährige Frau und eine 14-Jährige vergewaltigt haben. Wie der Nachrichtensender NDTV am Montag berichtete, hätten die Extremisten die Opfer dafür bestrafen wollen, dass sie Rindfleisch gegessen hatten.

Wie es in dem Bericht weiter heißt, sollen nicht nur die Opfer im Alter von 20 und 14 Jahren vergewaltigt worden sein. Ein Onkel und eine Tante der Beiden sei von den Extremisten anschließend getötet worden. Radikale Hindu-Gruppen haben in den vergangenen Monaten wiederholt Menschen wegen angeblichen Schlachtens von Kühen oder dem Verzehr von Rindfleisch angegriffen oder gar umgebracht. Die meisten der Opfer sind Muslime.

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Die Ewiggestrigen: Mit Papstgruß beim „Marsch für das Leben“

1000 Kreuze in Berlin 2008/Quelle: Brights Berlin
1000 Kreuze in Berlin 2008/Quelle: Brights Berlin
Der Berliner katholische Erzbischof Heiner Koch wird am kommenden Samstag, den 17. September am neunten „Marsch für das Leben“ in Berlin teilnehmen. Auch Papst Franziskus werde Grüße übermitteln, teilte die Erzdiözese Berlin auf ihrer Facebookseite mit. Bei dem Marsch wollen die Teilnehmer für das Lebensrecht jedes Menschen und gegen Abtreibung und Sterbehilfe demonstrieren.
 

Radio Vatikan

Im vergangenen Jahr fand die Demonstration unter starkem Polizeischutz statt. Anlass war eine Gegendemonstration, zu der zuvor ein „Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung“ aufgerufen hatte. Im Verlauf der Kundgebung war es zu tumultartigen Zwischenfällen durch Gegendemonstranten gekommen. Diese hatten den Marsch mit Geschrei, Trillerpfeifen und Sitzblockaden gestört. Auch in diesem Jahr sind wieder Gegendemonstrationen geplant.  

Drei mutmaßliche IS-Terroristen in Norddeutschland festgenommen

 Festnahmen bei Razzien in Norddeutschland (Archivbild) (Foto: dpa)
Festnahmen bei Razzien in Norddeutschland (Archivbild) (Foto: dpa)
  • Bei Anti-Terror-Razzien in Schleswig-Holstein und Niedersachsen sind drei Syrer festgenommen worden.
  • Ihnen wird vorgeworfen, im Auftrag der Terrormiliz IS nach Deutschland gekommen zu sein.
  • Innenminister de Maizière will sich am Mittag zu dem Einsatz äußern.

Süddeutsche.de

Bei Anti-Terror-Razzien in Niedersachsen und Schleswig-Holstein sind am Dienstagmorgen drei Männer festgenommen worden. Die Syrer im Alter zwischen 17 und 26 Jahren stehen nach Angaben der Bundesanwaltschaft im Verdacht, im Auftrag der Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) im November 2015 nach Deutschland gekommen zu sein, „um entweder einen bereits erhaltenen Auftrag auszuführen oder sich für weitere Instruktionen bereitzuhalten“. Konkrete Aufträge gab es nach bisherigen Ermittlungen aber nicht.

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Vatikan: Weitere Schritte im Kampf gegen Kindesmissbrauch

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In den vergangenen Jahrzehnten haben die Missbrauchsskandale in der katholischen Kirche für riesiges Leid bei den Opfern geführt und die Kirche in vielen Ländern erschüttert. Bereits zu Papst Benedikts XVI. Zeiten wurden Regeln für den Umgang mit Fällen verschärft, Franziskus führt das weiter und hat zum Beispiel veranlasst, dass Bischöfe aus dem Amt gejagt werden können.

Von Jan-Christoph Kitzler | Deutschlandfunk

Für die 94 neuernannten Bischöfe aus Afrika, Asien, Lateinamerika und Ozeanien, die gerade in Rom zu einem Seminar sind, gibt es eine Programmänderung. Eigentlich sollen die neuen Würdenträger den Vatikan kennenlernen und mit hohen Kurienvertretern diskutieren. Aber diesmal steht ein Thema auf dem Programm, mit dem sich die katholische Kirche lange schwer getan hat und zum Teil immer noch schwer tut. Der Jesuit und Psychologe Hans Zollner, Mitglied in der von Papst Franziskus eingesetzten Kommission zum Schutz Minderjähriger und Experte für Missbrauchsfälle wird den Bischöfen einen Besuch abstatten und soll auch ganz Grundsätzliches vermitteln:

„Was ist Missbrauch, wie schaut die kirchliche Rechtslage aus? Wie sind sie gehalten zu regieren und was kann und soll man tun, um Kindern durch Präventionsmaßnahmen möglichst sicher zu halten. Wir sind sehr froh, dass es jetzt zum ersten Mal eine Einladung an Mitglieder der Kommission gab und dass wir über diese Bereiche Intervention und Prävention sprechen können.“

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Zuckerindustrie hat jahrzehntelang Studien manipuliert

 Höchste Zuckerkonzentration: Eiscreme mit Schokolinsen (Foto: imago/Levine-Roberts)
Höchste Zuckerkonzentration: Eiscreme mit Schokolinsen (Foto: imago/Levine-Roberts)
  • Die amerikanische Zuckerindustrie hat über Jahre hinweg Studien in Auftrag gegeben, die den Zusammenhang von Zuckerkonsum und tödlichen Herzkrankheiten herunterspielen sollten.
  • Die von der Industrie bezahlten Studien gaben vor allem Fett die Schuld an Krankheiten und beeinflussten so die Ernährungsdebatte maßgeblich.

Süddeutsche.de

Zuckerhaltige Erfrischungsgetränke in Kanistern, Eiscreme in Zwei-Liter-Eimern und Schokokekse in der Familienpackung: Eine Abneigung gegen Zucker kann man den US-amerikanischen Konsumenten nicht gerade attestieren. Viele von ihnen haben ein geradezu idealisiertes Bild des Süßungsmittels.

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Leah Remini – wie ich Hollywood und Scientology überlebte

Bild: HuffPo
Bild: HuffPo
30 Jahre lang war Schauspielerin Leah Remini (47, „King of Queens“) Mitglied bei Scientology. Doch im Jahr 2013 verließ sie die Glaubensrichtung und überwarf sich offenbar mit ihr. Ab 12. September ist ihr Enthüllungsbuch „Troublemaker: Wie ich Hollywood und Scientology überlebte“ (mvg Verlag, 280 Seiten, 19,99 Euro) in Deutschland erhältlich. Darin berichtet sie über ihr Leben mit Scientology. Und was der Ausstieg für sie bedeutete. Allein ihre Widmung spricht Bände. Sie widmet das Buch ihrer Familie und Freunden – „Und auch jedem anderen Nonkonformisten oder ‚Troublemaker‘, auf dass ihr auch weiterhin stets die Wahrheit sagen mögt.“

The Huffington Post

Auf einer weiteren Seite steht der Satz: „In einer Zeit der universellen Täuschung ist es ein revolutionärer Akt, die Wahrheit zu sagen.“ Bereits im Vorwort stellt Remini klar, dass sie eine Abtrünnige sei, und Dinge getan habe, auf die sie nicht stolz sei. Sie gesteht intimste Geheimnisse aus ihrem Leben und dem ihres Mannes und ihrer Eltern. Warum macht sie das? „Wenn die Church of Scientology dieses Buch in ihre Finger bekommt, kann es gut sein, dass sie viel Geld in die Hand nimmt, um Anzeigen zu schalten, Websites zu erstellen und Prominente mit öffentlichen Erklärungen vorzuschicken, die behaupten, ihre religiösen Überzeugungen würden angegriffen – alles in dem Versuch, mich zu diskreditieren, indem sie mich und alle in meinem Umfeld in Misskredit bringt“, schreibt die 47-Jährige.

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Gewaltaufrufe: „Cohn-Bendit verhöhnt Missbrauchsopfer“

Der Verein fordert, Cohn-Bendit (hier während eines Interviews mit der FR) vom Festakt auszuladen. Foto: peter-juelich.com
Der Verein fordert, Cohn-Bendit (hier während eines Interviews mit der FR) vom Festakt auszuladen. Foto: peter-juelich.com
Ein Verein gegen Missbrauch fordert die Ausladung des Daniel Cohn-Bendits als Festredner zum Tag der Deutschen Einheit.. Es gibt Gewaltaufrufe im Internet gegen den 71-Jährigen

Von Claus-Jürgen Göpfert | Frankfurter Rundschau

Der bundesweit arbeitende Verein gegen Missbrauch hat die Römer-Koalition aufgefordert, Daniel Cohn-Bendit als Redner beim Festakt zur Deutschen Einheit zu streichen. In Briefen an CDU, SPD und Grüne schreibt der Erste Vorsitzende Ingo Fock, der Verein protestiere „entschieden“ gegen den geplanten Auftritt Cohn-Bendits.

Die Römer-Koalition hat sich aber darauf verständigt, an dem Grünen als Redner festzuhalten, wie die SPD-Fraktionsvorsitzende im Rathaus, Ursula Busch, sagt – trotz der Kritik der CDU. „Die CDU hat ihr Missfallen bekundet“, so Busch, dabei bleibe es aber. Jedem sei die Teilnahme an dem Festakt freigestellt.

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Gänswein: Kardinal Marx möge vor seiner eigenen Tür kehren!

Bild: tilly
Bild: tilly
Privatsekretär Benedikts XVI. reagiert auf eine Kritik des Münchner Kardinals Marx im Jahr 2013, wonach die „Hofhaltung“ Benedikts zu pompös gewesen sei, berichtet der Bayrische Rundfunk.

kath.net

Über eine deutliche Reaktion auf eine Bemerkung des Münchner Kardinals Reinhard Marx seitens des Kurienerzbischofs Georg Gänswein  berichtet der „Bayrische Rundfunk“. Der Münchner Erzbischof Marx habe 2013 deutliche Kritik an der „Hofhaltung“ von Papst Benedikt XVI. geäußert. Gänswein, der seit Jahren Privatsekretär des inzwischen emeritierten Papstes ist, sagte nun nach Angaben des BR bei der Präsentation des Buches „Letzte Gespräche“ von Benedikt XVI. und Peter Seewald, dass Kardinal Marx vor seiner eigenen Tür kehren solle, die Bemerkungen des Kardinals seien „zumindest verwunderlich“.

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AfD: völkische … oder doch nur völkliche Bewegung?

Volksmusik - Völkische Musik? Foto: Bad Kleinkirchheim. Lizenz: CC BY 2.0
Volksmusik – Völkische Musik? Foto: Bad Kleinkirchheim. Lizenz: CC BY 2.0
Müssen wir unterscheiden lernen, was wirklich Blödsinn der AfD-Führung ist und was Kalkül der Etablierten? Das deutsche Volk. Der Deutsche. Das Deutsche. Die deutsche Seele (Thea Dorn/Wagner) – alles völkischer Mist aus einem anderen düsteren Jahrhundert? Warum bloß fühlt es sich dann für immer noch so viele viel Menschen im Lande viel positiver an? Eine Begriffsverirrung.

Von Alexander Wallasch | DIE KOLUMNISTEN

Ok, Frauke Petry hat es mal wieder in den Medien-Jaucheeimer geschafft, so tief sogar, dass tagesschau.de sich nicht zu fein ist, die gute Dame der AfD ausgerechnet mit NPD-Spitzenfunktionär Udo Pastörs gemeinsam in den „Giftschrank“ zu sperren, denn der hätte ja mal gefordert, „Adolf Hitler wertfrei zu interpretieren.“

Was war passiert? Ist der neue fest angestellte Wortdeuter der Petry, der Ex-Focus Mann Michael Klonovsky, immer noch in den Sommerferien? Ein blöder Betriebsunfall aus der Einsamkeit des Vorsitzes heraus ausgerechnet in der Welt am Sonntag gelandet? Gar ein medienkompatibler, willkommener rechtsradikaler Offenbarungseid der Vielgescholtenen? Bejubeltes Meuchel-Ergebnis einer vorgeschoben kommunikativen Idee der anderen, sich nun auch inhaltlich mit der AFD auseinandersetzen zu wollen?

Es ging um den Begriff „völkisch“. Zunächst fällt es bei der Passage des WamS-Interview des Anstoßes schwer, überhaupt zu unterscheiden, wer Interviewer und wer Befragter ist. Wenn man das aber sortiert hat, dann geht das so:

Die WamS erklärt, zu recht, „völkisch sei rassistisch besetzt als agressiver ….“,
Petry unterbricht und wirft ein: „… also völkisch ist rassistisch. Das ist eine unzulässige Verkürzung.

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Homosexualität – kardinaler Dummheit: eine Gasse für Oscar Andres Rodriguez Maradiaga

Óscar Andrés Kardinal Rodríguez Maradiaga (2008). Bild: wikimedia.org/ CC BY-SA 3.0/Gabriele Merk
Óscar Andrés Kardinal Rodríguez Maradiaga (2008). Bild: wikimedia.org/ CC BY-SA 3.0/Gabriele Merk

Kardinal Oscar Andres Rodriguez Maradiaga aus Honduras, der Vorsitzende des Kardinalsrats von Papst Franziskus, in Münster: Jeder wird als Mann oder Frau geboren, um den anderen zu lieben.

kath.net

Kardinal Oscar Andres Rodriguez Maradiaga aus Honduras, der Vorsitzende des Kardinalsrats von Papst Franziskus, hat bei einer Diskussion mit Schülern in Münster das Thema Homosexualität angesprochen und darauf hingewiesen, dass kein Mensch homosexuell geboren werde. Dies berichtet „Kirchensite.de“, das Internetportal des Bistums Münster. „Jeder wird als Mann oder Frau geboren, um den anderen zu lieben – das ist Gottes Plan.“ Homosexualität entstehe laut Aussagen des Kardinals erst durch negative Einflüsse in der kindlichen und jugendlichen Entwicklung wie Missbrauch, Vernachlässigung oder Pornografie.

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Norwegen: Friseurin lehnt muslimische Kundin ab – Bußgeld

Malika Bayan kämpft gegen Diskriminierung von Muslimen. Bild: nrk.no/Rogaland
Malika Bayan kämpft gegen Diskriminierung von Muslimen. Bild: nrk.no/Rogaland
Sie verweigerte einer Frau im Hidschab ihre Dienste: Dafür muss eine Friseurin in Norwegen jetzt 1000 Euro Bußgeld zahlen.
 

SpON-Panorama

Im Oktober vergangenen Jahres kam es in der norwegischen Kleinstadt Bryne zu einem Skandal: Malika Bayan hatte sich in den Friseursalon von Merete Hodne begeben, um sich die Haare färben zu lassen. Als sie nach dem Preis für eine solche Dienstleistung fragte, soll die Salonbesitzerin geantwortet haben: „Solche wie dich bediene ich nicht.“

Anlass war offenbar die Glaubenszugehörigkeit der 24-jährigen Kundin. Sie hatte das Geschäft mit einem Hidschab bekleidet betreten, einem Schal, der in der Regel leger um den Kopf getragen wird und traditionell Haare und Hals komplett bedecken sollte.

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Mittelamerika: Katholiken verlieren an Evangelikale

Katholiken in El Salvador: Sinkende Mitgliederzahlen. APA/AFP/Yuri Cortez/picturedesk.com
Katholiken in El Salvador: Sinkende Mitgliederzahlen. APA/AFP/Yuri Cortez/picturedesk.com
Die katholische Kirche in Mittelamerika verliert weiter an Boden. So sei die Zahl der Katholiken in Nicaragua zwischen 1995 und 2013 von 77 Prozent auf 47 Prozent eingebrochen, so salvadorianische Medien am Sonntag (Ortszeit).

religion.ORF.at

Die Medien zitierten aus einer Studie des Spanischen Instituts für Strategische Studien (IEEE). Einen deutlichen Rückgang verzeichnet die Statistik auch für Honduras (76 auf 57 Prozent), El Salvador (67 auf 54 Prozent) und Guatemala (54 auf 47 Prozent).

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Parlamentarierkonferenz wirbt für weltweite Religionsfreiheit

Hans-Gert Pöttering 2014. Bild: wikimedia.org/CC BY-SA 3.0/Foto-AG Gymnasium Melle
Hans-Gert Pöttering 2014. Bild: wikimedia.org/CC BY-SA 3.0/Foto-AG Gymnasium Melle

Der ehemalige Präsident des Europäischen Parlaments, Hans-Gert Pöttering (CDU), hat zum Einsatz für die Religionsfreiheit aufgerufen.

evangelisch.de

„Der Druck auf die Religionsfreiheit nimmt weltweit zu“, sagte Pöttering am Montag auf der zweiten internationalen Parlamentarierkonferenz zur Stärkung von Religions- und Glaubensfreiheit in Berlin. Mehr als 70 Prozent der Weltbevölkerung lebten Umfragen zufolge in Ländern, in denen Menschen ihren Glauben nicht frei leben könnten, weil sie von Regierungen, Gruppen oder Individuen angefeindet würden.

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Schönborn: Viele Muslime wünschen sich islamische Eroberung Europas

Der Wiener Kardinal Christoph Schönborn hat am gestrigen Sonntag bei der Maria-Namen-Feier davor gewarnt, dass „Europa drauf und dran ist, sein christliches Erbe zu verspielen“
 

kath.net

Der Wiener Kardinal Christoph Schönborn hat am gestrigen Sonntag bei der Maria-Namen-Feier davor gewarnt, dass „Europa drauf und dran ist, sein christliches Erbe zu verspielen“. „Wird es eine islamische Eroberung Europas geben? Viele Muslime wünschen das und sagen: Europa ist am Ende“, sagte er während der Hl. Messe im Wiener Stephansdom bei einer Feier zum kirchlichen Fest „Mariä Namen“, das als Dank für die Befreiung Wiens von den Osmanen vor 333 Jahren eingeführt wurde. „Gott hab‘ Erbarmen mit Europa und mit deinem Volk, das in Gefahr ist, das christliche Erbe zu verspielen“, sagte Schönborn laut der Website der Erzdiözese Wien in seiner Predigt. Man könne man diesen Verlust spüren, „nicht nur wirtschaftlich, sondern vor allem menschlich und religiös“, predigte der Kardinal.

Why I Canoed 1,200 Miles to the Arctic Circle to Report on Climate Change

The author, paddling. Cinemagraph by Zoe Miller
The author, paddling. Cinemagraph by Zoe Miller
JEAN MARIE RIVER, NWT—If you want to know what our continent’s Arctic coast looks like, Google Street View isn’t much help.

By Brian Castner | MOTHERBOARD

Take Canada’s Northwest Territories. You can vicariously poke around the funky capital, Yellowknife. You can click through the two main bush-breaching highways, see the igloo church in Inuvik, and find where the camera car got lost and turned around at a hunting shack. There’s even a photo of stray dogs near the overgrown gas-stop of Enterprise, fitting but random.

Zoom out on the map a bit, though, and you’ll find that those photographed areas constitute nothing more than two small papercuts on a whale-sized chunk of land. Most of Google’s map coverage of the Northwest Territories is a low-def green blur. In Google’s defense, there aren’t many streets, not as most Americans or southerly Canadians would recognize them anyway. And it is a really big place, about the size of California and Texas and Montana combined. Google’s inability to acquire and catalog the data of this portion of the Earth feeds what we southerners think we know about the Arctic: it’s big and it’s empty.

But that second part isn’t entirely true. Moose aren’t the only residents up there, and climate change—warming the Arctic twice as fast as the rest planet—impacts more than polar bears and walruses. Indigenous communities, the traditional homes of the Dene and Gwitch’in and Inuit First Nations peoples, dot the rivers and lakes, outposts of an old civilization in a vast land.

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