Als die Erde fast verdampfte


Image Credit: NASA/Don Davis
Image Credit: NASA/Don Davis
Wie ein Schlag mit dem Vorschlaghammer in eine Wassermelone: Die Urzeit-Kollision der Erde mit einem Protoplaneten könnte heftiger verlaufen sein als angenommen. Kalium-Isotope im Mondgestein deuten darauf hin, dass vor 4,5 Milliarden Jahren ein Großteil des Erdgesteins und der komplette Impaktor verdampften. Erst durch Wiedererstarren dieser Wolke bildete sich der Erdmantel und weiter außen entstand der Mond, wie Forscher im Fachmagazin „Nature“ berichten.

scinexx

Der Erdmond entstand durch eine urzeitliche Katastrophe – die Kollision der Erde mit einem Protoplaneten. Die Trümmer dieser Kollision sammelten sich in einer Umlaufbahn um die Erde und bildeten nach einiger Zeit den Mond – soweit die gängige Theorie. Doch sie hat einen Haken: Mond und Erde sind in ihren Isotopen-Zusammensetzungen nahezu identisch, obwohl der Mond durch die Überreste des Protoplaneten anders sein müsste.

Planetenforscher suchen daher nach einem Kollisions-Szenario, das diese rätselhaften Übereinstimmungen erklären kann. Einige spekulieren, dass der Protoplanet eine Art Erdzwilling gewesen sein muss, andere versuchen, in der Art des Einschlags und der Bildung des Mondes eine Erklärung zu finden.

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